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2 (1842) (1842)
Entstehung
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143
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Jahrmarkt gehalten werden sollte. In genauester Ver-bindung hiermit stand die gleichzeitige Uebertragung desMagdeburger Stadtrechts auf Leipzig- Allerdings ward der,durch den überaus reichen Ertrag der Freiberger Erzgrubenauch für Leipzig hervorgerufene, sehr vortheilhafte Handelmit rohem und Bruchsilber — einer damals ganz zollfreienWaare — nachher durch den Krieg zwischen Otlo's Söhnen,Alb recht und Dietrich, seit 1194 und durch des LetzternFehde mit Kaiser Otto IV., welcher 1212 Leipzig eroberte,und die alte Burg bei der Parthe zerstörte, nicht wenigbeeinträchtigt: allein da sich die Leipziger Bürger zu helfenwußten, und den herrischen Abt des von Dietrich 12IZbegründeten Thomas-Klosters vertrieben, verschaffte ihnenunter Vermittelung des Erzbischosss Albrecht von Magde-burg der Friede vom 20. Juli 1216 eine sehr vortheil-hafte Bestätigung ihrer früheren städtischen Rechte; undobschon Dietrich, unter Treubruch dieses Vertrags, durchErbauung von drei festen Schlössern im Jahre 1218 sichzum unumschränkten Herrn der Stadt zu machen suchte,änderte doch sein durch Gift herbei geführter schneller Todim Jahre 1221 dieß baldigst ab; ja selbst die hierauffolgenden inneren Unruhen im Lande vermochten die weitereEntwickelung des Leipziger Handels nur aufzuhalten, nichtaber zu unterdrücken; besonders seitdem Dietrich derWeise die Stadt nicht nur im Jahre 1263 von dembisherigen Gerichtszwange seines VoigteS oder Amtmannsganz frei sprach, sondern ihr auch unter dem 1. März1268 die Meß-Privilegien ausdrücklich erneuerte.

Zwar brachte in den Jahren 1292—1307 die schwereF ehde zwischen Friedrich mit der gebissenen Wange undDietzmann neue, sehr drückende Störungen hervor, da sich