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Daß man mit der Zeit auch in der Kunst der Stahl-fabrication immer weiter vorwärts schritt, leidet keinenZweifel; doch liegen manche hierher gehörige historischeThatsachen noch ziemlich im Dunkel. So weiß man z. B.noch immer nicht, wann der so berühmte türkische damascirteStahl zuerst in Europa bekannt geworden ist, obwohl eskeinen Zweifel leidet, daß er schon ziemlich zeitig unter dieaus der Levante nach Europa gelangenden Handelsartikelgehörte.
In neuester Zeit, wo schon das so weit getriebeneMaschinen-Wesen eine immer größere Menge guten Stahlsfür sich in Anspruch zu nehmen begann, hat man natürlichdarauf denken müssen, auch geringhaltigeres Eifen durchkünstliche Bearbeitung in brauchbaren Stahl umzuwandeln;und es ist dieß auch wirklich gelungen; ja, man darf hoffen,daß man es hierin bald noch weiter bringen werde, da derin Aussicht liegende große Gewinn alle Eisen- und Stahl-hüttenbesttzer auf das Stärkste antreiben muß, immerwieder neue hierauf abzwcckende technische Versuche zumachen *).
H Vergl. hierzu den äußerst interessanten Aufsatz eines sehrerfahrenen Kunstverständigen, des Herrn Maschinendirectvrs Bren-del zu Freiberg, über die zweckmäßigste Behandlung des Roh- undStabeisens, namentlich im Betreff seiner technische» Verwendungbeim Maschinen-Wesen u. s. w>, in dem von der Berg-Akademiezu Freibcrg herausgegebenen Kalender für den sächsischen Berg- undHüttenmann, aus das Jahr 1841. (Freiberg 1841. S.) S. 1b7 u. ff.