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geführte, gewaltsame Zerstörung des gehcimniß-vollen Dunkels, in welches namentlich Faust bisherdie gesammten Druckoperationen zu verhüllen gewußt hatte,das Allermeiste bei.
Es entstand nämlich im Jahre 1462 über die Be-hauptung der erzbischöfflichen Würde zu Mainz zwischendem Grasen Dietrich von Isenburg, als bisherigem Inhaberderselben, und dem durch den Pabst neu ernannten Erz-bischoss, Grafen Adolph von Nassau, eine kriegerische Fehde,bei der in der Nacht vom 27. zum 28. October desselbenJahres die Stadt Mainz, welche der Graf Isenburg nochin Besitz hatte, vom Kriegsvolke des Grafen von Nassaudurch plötzlichen Ueberfall erobert ward.
Je größer in Mainz die allgemeine Verwirrung überdie ses ganz unerwartete Ereigniß war, desto leichter siel esden, von Faust fast sclavisch in seiner Druckerei eingesperrtgehaltenen, zahlreichen Druckergehülfen, die sich längst nachFreiheit sehnten, ihrem Arbeitsgefängniß zu entkommen,und Mainz zu verlassen. Natürlich aber suchten sie sichnun auch anderwärts mit ihrem bisherigen Broderwerbfortzuhelfen; und so zerstreuten sie sich denn theils nachFrankreich und Italien hin, theils in andere bedeutendeStädte Deutschlands. Darum bekamen namentlich Augs-burg, Nürnberg, Rom, Venedig, Florenz, Lyon undMehrere andere Städte binnen wenigen Jahren seit 1462eigene Druckereien. Denn, ihres Käsigts entledigt, warendie bisherigen rüstigen Gehülfen von Faust und Schösserum so eifriger darauf bedacht, sich selbst ihren Heerd zubegründen: und das große Interesse, mit welchem mandie, bis dahin nur von Hörensagen gekannten, „vielgeübtenJünger der geheimnisvollen Druckkunst" überall aufnahm,