An einzeln« Personen, Z5
Hat man noch viel Platz auf der Seite übrig, sokann man noch etwas mehr Raum lassen.5. Zwischen der Titulatur und der Unterschrift desRamens laßt sich der Raum nicht angeben, weiler davon abhangt, wie weit der Vortrag gereicht hat.
Um ein richtiges und gefalliges Ebenmaß in denvorgenannten Theilen des Briefes zu treffen, muß manvorher die Ausdehnung desselben berechnen und ver-theilen, oder was sicherer ist, von den Schreiben anhohe Personen jedesmal einen vollständigen Entwurfmachen, um wegen des schicklichen Raums nicht inVerlegeuheit zu kommen.
Ceremonien-Briefe, worin fast ohne AusnahmeEingang und Schluß von dem Inhalte getrennt feinmuß, richte man, wenn es sich irgend thun laßt, soein, daß der Eingang auf die erste, der Vortragauf die zweite, und der Schluß auf die dritte Seitedes Bogens komme.
7. Die Anrede nimmt regelmäßig eben so vielZeilen ein, als sie Haupttheile oder Titulaturen hatDie längern Zeilen schreibe man etwas weiter vorneheraus, die kürzern ziehe man etwas ein, so daß dasGanze in einem gefälligen Ebenmaße erscheint. Auchist es nicht schicklich, in der Anrede Wörter zu trennen.Siehe oben S. 24. die Beispiele Num. 1,2,3 :c.
8. Den Namen setze man unten rechts an dieGrenze des untern Randes, wenn gleich noch so vielleerer Raum auf der Seite vorhanden sein sollte.Der Name muß nie getrennt werden und muß viel-mehr seine eigne Zeile haben. Amt und Karakter wirddarunter gesetzt.
9. Der Namensunterschrift gegen über links andie Randseite schreibe man Ort, Tag und Jahres-zahl, und zwar so, daß der Ort in die erste, derMonatstag in die zweite und die Jahreszahl in diedritte Zeile kommt-
10. Nur in kaufmännischen und andern Geschäfts-briefen, auch in Briefen an Fremde und Bekannte,schreibt man Ort, Tag und Jahreszahl an den obernRand der ersten Seite rechts in Eine Zeile. In Billetskann das Datum unter den Namen geschrieben werden,
11. Das Zusammenlegen des Briefes mußohne alle Künstelei und so geschehen, daß er ein läng-liches Viereck bildet; dies erfolgt, wenn man den vor