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und diese, die Fürsten der Finsternis, treten alsbald ans dein Badenhervor. Es sind Ungetüme mit Tierfratzen, fabelhafte Mischlinge desSkurrilen und Furchtbaren, die meisten mit Kronen auf den Köpfenund Zeptern in den Tatzen. Faust wird denselben von der Mephisto-phela vorgestellt, eine Präsentation, wobei die strengste Hofetikettevorwaltet. Ceremoniös einherwackclnd, beginnen die unterweltlichenMajestäten ihren plumpen Reigen, doch indem Mephistophela sie mitdem Zaubcrstabe berührt, fallen die häßlichen Hüllen plötzlich vonihnen, und sie verwandeln sich ebenfalls in lauter zierliche Ballett-Tänzerinnen, die in Gaze und Trikot und mit Blumenguirlandendahinflattern. Faust ergötzt sich an dieser Metamorphose, doch scheinter unter allen jenen hübschen Tenfelinnen keine zu finden, die seinenGeschmack gänzlich befriedige; dieses bemerkend, schwingt Mephistophelawieder ihren Stab, und in einem schon vorher an die Wand hin-gezauberten Spiegel erscheint das Bildnis eines wunderschönen Weibesin Hostracht und mit einer Herzogskrone auf dem Haupte. SobaldFaust sie erblickt, ist er wie hingerissen von Bewunderung und Ent-zücken, und er naht dem holden Bildnis mit allen Zeichen der Sehn-sucht und Zärtlichkeit. Doch das Weib im Spiegel, welches sich jetztwie lebend bewegt, wehrt ihn von sich ab mit hochmütigstem Nase-rümpfen; er kniet flehend vor ihr nieder, und sie wiederholt nurnoch beleidigender ihre Gesten der Verachtung.
Der arme Doktor wendet sich hierauf mit bittenden Blicken anMephistophela, doch diese erwidert sie mit schalkhaftem Achselzucken,und sie bewegt ihren Zauberstab. Aus dem Boden taucht sogleichbis zur Hüfte ein häßlicher Affe hervor, der aber auf ein Zeichender Mephistophela, die ärgerlich den Kopf schüttelt, schleunigst wiederhinabsinkt in den Boden, woraus im nächsten Augenblicke ein schöner,schlanker Ballett-Tänzer hervorspringt, welcher die banalsten Pasexekutiert. Der Tänzer naht sich dem Spiegclbilde, und indem erdemselben mit der fadesten Süffisance seine buhlerischen Huldigungendarbringt, lächelt ihm das schöne Weib aufs holdseligste entgegen, siestreckt die Arme nach ihm aus mit schmachtender Sehnsucht und erschöpft sich in den zärtlichsten Demonstrationen. Bei diesem Anblickgerät Faust in rasende Verzweiflung, doch Mephistophela erbarmt sichseiner, und mit ihrem Zauberstab berührt sie den glücklichen Tänzer,der auf der Stelle in die Erde zurücksinkt, nachdem er sich zuvor ineinen Affen verwandelt und seine abgestreifte Tänzerkleidung aufdem Boden zurückgelassen hat. Jetzt reicht Mephistophela wieder dasPergamentblatt dem Faust dar, und dieser, ohne langes Besinnen,öffnet sich eine Ader am Arme, und mit seinem Blute unterzeichneter den Kontrakt, wodurch er für zeitliche irdische Genüsse seinerhimmlischen Seligkeit entsagt. Er wirst die ernste, ehrsame Doktortracht von sich und zieht den sündig bunten Flitterstaat an, den der