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ganz ebenso, wie der todesmutige König des Davidschen BildeS, stander auf einem Beine; es war dieselbe klassische Stellung. — Wanderer!wenn du in Paris die 'Chaussee d'Antin nach den Boulevards herab-wandelst, und dich am Ende bei einem schmutzigen Thal, das die Rusbasss cku rsmxarb geheißen, befindest, wisse! du stehst hier vor denThermopylen der Europa litbsrairs", wo Victor Böham heldenkühnfiel mit seinen dreihundert Aktionären.
Die Aufsätze, die ich, wie gesagt, für jene ephemere Zeitschrift zuverfassen hatte und darin abdrucken ließ, gaben mir Veranlassung,in weiterer Ausführung über Deutschland mich auszusprechen, undmit Freuden begrüßte ich die Aufforderung des Direktors der „Rsvug Iäss clsnx inonckss", für sein Journal eine Reihe von Aufsätzen überdie geistige Entwicklung meines Vaterlandes zu schreiben. DieserDirektor war nichts weniger als ein lustiger Kumpan, wie MesserMillione; sein Fehler war vielmehr ein übermäßiger Ernst. Es istihm seitdem durch gewissenhafte und ehrenwerte Arbeit gelungen, seineZeitschrift zu einer wahren Revue beider Welten zu machen, d. h. zueiner Revue, die in allen civilisierten Ländern verbreitet ist, wo sieden Geist und die Größe der französischen Litteratnr repräsentiertIn dieser Revue also veröffentlichte ich meine neue» Arbeiten über di-intcllektuelle und sociale Geschichte meines Vaterlandes; MndcmoisellcJosephine hatte wohl recht, zu prophezeien, daß ich es weit bringenwürde. Der große Wiederhall, den diese Aufsätze fanden, gab mirden Mut, sie zu sammeln, sie zu vervollständigen, und es entstanddadurch das Buch, das du, teurer Leser! jetzt in Händen hast.
Ich wollte nicht bloß seinen Zweck, seine Tendenz, seine geheimsteAbsicht, sondern auch die Genesis des Buches hier offenbaren, dannjeder um so sicherer ermitteln könne, wieviel Glauben und Zutrauenmeine Mitteilungen verdienen. Ich schrieb nicht im Genre der Frauvon Stasl, und wenn ich mich auch bestrebte, so wenig ennuyan!wie möglich zu sein, so verzichtete ich doch im voraus auf alle Effekte dc>Stiles und der Phrase, die man bei Frau von Stasl, dem größtenAutor Frankreichs während dem Empire, in so hohem Grade antrifft.Ja, die Verfasserin der „Corinnc" überragt nach meinem Bedruckenalle ihre Zeitgenossen, und ich kann das..sprühende Feuerwerk ihrerDarstellung nicht genug bewundern; aber dieses Feuerwerk läßt leidereine übelriechende Dunkelheit zurück, und wir müssen eingestehen^ihr Genie ist nicht so geschlechtlos, wie nach der früheren Behauptungder Frau von Stasl das Genie sein soll; ihr Genie ist ein Weibbesitzt alle Gebrechen und Launen des Weibes, und es war mein
u Im Originalmanuskript lautete die nachfolgende Stelle ursprünglich etwa-ausführlicher: ..ihr Genie, obschon es die Hosen ihres schweizerischen LandsmannRousseau angezogen hat, ist doch ein weibliches Genie. Ach, es ist nicht so gcschlechtlo.wie nach der sc." Der Herausgeber.