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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
382
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z 82 Unter den Carolingern,

DenyS, Hilduin c) erschien vor dem Kayser sudewig miteinem wohlgerüstetem Gefolge, und der Abt Herzog Hu-bert 6) durste es mit d m Könige selbst ausnehmen. DieWaffenübung dieser DienstleUte, welche mit der Zeit dieTurniere hervorgebracht hat, war ganz anders, als imHeerbann; und da sie sich bey dessen Heerzügen und Mu-sterungen damit entschuldigen konnten e), daß sie ihrenDienstherrn zum Reichsdienste folgten; so verfiel das ge-meine Herzogthum und die gemeine Grafschaft immer wei-ter ; und das Ansehen dieser Herzoge und Grafen erhieltsich nicht sowohl von ihrem Amte, als von ihrer Haus-macht, die sie theils mit den ihnen angewiesenen Dienst-gefallen, theils auch mit freywilligen und erzwungenenBeysteuern an Korn, Fuhren, Diensten und Geldern zuunterhalten wüsten. Auch unsern Bischöfen diente dasKrongut, als die Edelvogtey zu Dssstn, und was sie sonsterhalten hatten, zu einem neuen Ganze, so sehr auch daSVergehen des Bischofes GoßwinS ihnen im Lichte gestan-den hatte« Denn Eg'lmar hatte, wie wir vorhin gehörthaben, auch schon Edle 5) in seinen Diensten und konntesie ausser dem Falle, wenn die Dänen in Sachsen fallenwürden, von dem Reichsheerzuge besreyen. Er hattedie Grafschaften, welche Mo ihm übergeben hatte, demHeerbanne entzogen, und wenn auch diese sich nicht übergewisse Distrikte erstreckten, sondern nur die Grasen - oderGövingSfolge Z) von denjenigen Leuten in sich faßten,welche Heerbannsgut besassen und damit in die Kirchrn-foiqe getreten waren: so war es doch immer ein großerVerlust für den Heerbann.

a) Man weiß dieses zwar eigentlich nur von den geringer»,wovon heißt: Oo liberis iioumribus gui uxoroz lrlca»

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