Druckschrift 
5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
377
Einzelbild herunterladen
 

fünfter Abschnitt. Z77

obersten suchen muß; es waren dahin die Garben oder dasKorn, was zur Löhnung des Grafen gehörte, vielleicht so-lange Menschen dachten, geliefert: der Mustcrplatz lag,wre leicht zu erachten, demselben an? nächsten und so an?bequemsten für alle; die Grafschaft hatte darauf zu ihrerSicherheit an manchen Orten eine Burg mit gemeinerHand errichtet und unterhalten: und da jede Veränderungin dergleichen Sachen ihre besondern Schwierigkeiten hat,der Mensch sich auch bald gewönt, der Fmmlic eines Man-nes, welcher eine geraume Zett sein Vorgesetzter gewesen,mit mehrcr Ehrfurcht als einer andern zu begegnen: sowar die Erblichkeit der Osficiersiellen im Heerbann, nachder Anlage Carls unvermeidlich, und ihre Höfe verbesser-ten sich mit der Zeit durch vieles, was zum Dienste ge-hörte. Da auch die Grasen und Edclvögte zugleich Rich-ter in Friedcnözeik waren: so vereinigte sich alles zu ihrerund ihrer Nachkommen Erhöhung. Auf solche Art ent-standen viele neue Grasen, edle Herrn und sogenannteDynasten, deren nur wenige seyn konnten, wie man noch dieHaupkleute jährlich wählte, die Grafen und Herzoge nachjeden? Kriege wieder abdankte und höchstens einige großeedle Iamben, die sich in den ältern Zelten empor geschwun-gen hatten, duldete.

g) 8i comes climillo oKcio in luo nlloäic» sauf seinemWehrgute) cniieto (d. i. ohne Dienst) vivero volueritinillns ci aliguici iinpechmentnm iaccrs prwsumat,iwgue- alinü aüquicl ab ea exiAatur, will iumin-inttäo vt aci eictenlionem patti«: (d. i. in? Heerbann)zzorAnt. c ^ l>, ix Laroli Lalvi tit. b.Xll. c. 10. DesGrafen Gut war also nicht real frey.

b) S. Absch. III. §. 4z.

c)