zz 6 Unter den Carolittgern,
„übrigen Bischöfe, welchen die Sache vorgelegt ist, mir„rathen können, mich in die Zeit zu schicken, und cnnve-„der aus Furcht oder aus Gefälligkeit das einzige Kleinod„meiner Kirche aufzuopfern. Ich will jetzt nichts davon„erwehncn, mit welchem Rechte sie überhaupt Pfarrkir-„chen und Höfe in meinem Sprengel besitzen b), und da-„mit dem Ausflusse der bischöflichen und Pfarr Rechte nur„allerhand Hinderungen machen mögen; denn ich forders,,nur erst die Zehnten" . . . Und der Pabst selbst, nach-dem er zuvor den Abt Bovo zu Corvey genugsam ver-nommen, und die Sache mit mehr als fünfzig Bischöfen c)überlegt hakte, sprach ihm seine Forderung zu, ob er gleichsein Verfahren nicht allerdings zu billigen schien. Alleinder König, dem er eben dieses vorstellete, war nicht so ge-schwind ck) auf bessere Gedanken zu, bringen. Anfangssuchte derselbe die Sache auf den Pabst abzulehnen e), undden Bischof auf andere Art t) zu entschädigen;- aber balddarauf gab er ihm (888) die Markt-Zoll- und Münzge-rechtigkeic in dem Orte Osnabrück, befreyete ihn von vie-len Reichsauflagen A), schenkte ihm fünf Kirchen U), dieman doch jetzt vergeblich sucht, und gab ihm in allen Bey,fall, zuerst (889) auf dem Tage zu Forchheim und her-nach (8?5) zu Tribur i), wo alle anwesende Reichsstandeso wohl geistliche als weltliche, und selbst diejenigen, welchebisher am eifrigsten die Parthey der Abtheyen gehalten hat-ten , sein offenbares Recht laut erkannten.
a) v. La 11- ki ^ k in (luerim. p>. 109.
b) Egilmar sagt: p. 106. p»xetei ^rwclia nonnulla, czuweis ex iplu bchilcopatu pertinentia lubjeaka lnnt, eteLclessas bapnlchales, ^uw prius epilcclpatui cou,nexw 1 lubjuAatA erant, jain uou iLguiriinus z
tind