z l 3 Unter den Carolmgem,
wir vorhin gedacht haben, erzielet?. Em andrer Sohnvon ihm mit Namen Dieterich war der Vater der Kay-serm Mathilde, der Mutter Kaysers Otten des Grossen,und von diesem hat wahrscheinlich dle Dicterichsbttrg k)in unserm Stifte ihren Namen. Denn wie der sächsischePrinz und nachherigs Kayser Henrich der Finkler um dieMathilde, welche bey ihrer vorhin gedachten GroSmuttergleiches Namens, die als Witwe Aebrissn zu Herford war,erzogen wurde, persönlich anhielt, brauchte diese nur einenTag, um die Einwilligung ihres Vaters, des Grasen Die-tenchs einzuholen i), und die Dieterichsburg liegt etwafünf Stunden von Herford. Auch die Güter zu Sells--puer, Buer, Garte, Tettenbuer und DuouchelM,welche Otto der Große dem Stifte zu Enger beylegte, unddie von dem Grafen Dieterich herkamen, liegen schein-bar in dieser Gegend ss); und man sieht e6 hier auf diesemStandorte durchscheinen, daß der Graf Walbert, der,wie wir vorhin gesehen haben, im Grönengau stand!),der Großvater Dieterichs und der Enkel Widekinds gewe-sen. Der neue Glanz, welcher dem Widekmdischen Hausedadurch zuwuchs, daß eine Tochter aus demselben die Ge-mahlin und Mutter der beyden ersten sächsischen Kayserwurde, ist vermuthlich Schuld daran, daß man nun an-fieng das Gedächtniß des alten Helden mit Fabeln zuschmücken, aus ihm einen König zu machen, und ihn zu-letzt in die Zahl der Heiligen zu versetzen m). Seine Ge-beine mögen damals als Reiigruen nach Enger gebrachtseyn, und dort das Grabmahl n) erhalten haben, wasKayser Carl lV, als er es im Jahr 1Z77 besuchte, zuerneuern befahl. Das Stift zu Wtldeshausen, welchesin unserm Sprengel liegt, und wohin Graf Walbert der
Stifter