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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
315
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fünfter Abschnitt. z 15

Herzog in Sachsen zwischen der Weser und dem Rhein,sondern em Graf an Herzogs statt gestanden, weil dasHsrzogthum Ostphalen, bey den spätern Einbrüchen dernordischen Völker, den ersten Anfall fast immer auf seinerSeite, und folglich mehrenthests den Ehrenposten im säch-sischen Heerbann hatte; daher auch dieses den ersten Her-zog zu Sachsen erhalten und behalten haben mag; indemdie nun folgenden mit einander Ostphalssche Herzoge ausder Ludolfinischen Familie stnd, welche eigentlich als Groß-herzoge von Sachsen den Heerbann zwischen der Elbe unddem Rhein unter sich gehabt haben. Indessen zeigt sichin der Folge noch ein jüngerer Cobbo, vielleicht ein Sohndes vorigen, welchem der König Arnoif zo Hufen Landeszu Pmn A), vermuthlich in der jetzigen Bauerschaft Pyd/schenkte; und zuletzt (915) ein Urenkel des großen Wide-kinds, Namens Reittbem tt), der wo nicht als würk-licher Herzog, doch wenigstens als der älteste Graf anHerzogsstatt, oder alö Erzgras i) (Generalmajor) die Frie-sen und westphälischen Sachsen gegen die Normänner an-führte , und sein Vaterland von ihren Ueberfällen glück-lich befteyete.

a) in ()nerim. p. 107. nennt ihn tZsrmanmn>Varini, Es sind sonst zu gleicher Zeit mehrere Grafengewesen, die den Namen Cobbo geführt haben, wovon<3w v?u in VnA, (Zenn. ttö IU. j?. 408 umständlichhandelt.

b) Weil damals noch keine Herzoge gebohrcn wurden: somusten die Herzogskinder ihre AnLiennite so gut wieandre abwarten.

c) r, an aw v nennt ihn ohne Bedenken stucom 8ax.vocici. und giebt ihm elucatum öaxonize in ?r. c>r.

A-.Il.