296 Unter den Cdrolingern,
ward dock» einer Nammö Goßbert, der zuerst (sigr) nachSchweden ordlnirt ck), und zuletzt (845) dort vennebenwar e), von Ludewig dem Deutschen geschickt, um das bi-schöfliche Amt hiesclbst zu verwalten. Er war ein Vetterdes voraedachten Erzbischoss Ebbo von Rbeüns, der zu-erst d-e Mißion in Person erbfnet, und nachher ihn , > dAnscharn dabey gebraucht hakte f). In Sck weben hatteGoßbett Lebensgefahr^) ausgestanden, und sin VeccerNirhard ward ihm an der Seite erschlagen. Seines dorti-gen AmtS beraubt, hatte er sich nach Wahl an der Elbe,welches der nordischen Mißian gehörte, begeben, und hiermochte er mit dem Grasen Cobbo, der bald nach demAusdruck) der Unruhen m Schweden, vom Könige an denNermannschen Fürsien Honch geschickt wurde, bekanntworden seyn. Der Graf war es wenigstens, der ihn demKönige nach Osnabrück in Vorschlag brachte; ein Umstand,der den Bischof nachher oft in Verlegenheit setzte, da ihrbeyderftitiges Intensse so sehr von einander unterschiedenwar. Seine Dankbarkeit oder das Uebergemicht des Gra-sen verleiteten ihn zu mancher Nachgebung bi), worübersich seine Nachfolger sehr beschweret haben. Der Erzbi-schof Anschar, der ihm bey der Weihe zum Bischof denNamen Slmon beygelegt hatte, trug ihm (8>z) zu Frank-furt , wo sie beyde auf der Reichöversamlung waren, dieM ßivn nach Schweden zum andern male an; er verbatsich aber dieselbe!e), nahm jedoch immer einen großenTheil daran, weck er, nachdem Anschar von dort zurück-gekommen war, erst seinen Vetter Erimbert, und nachihm einen Priester Namens Anfried I) dahin schickte. Wiedieser zurück kam , war Goßbert gestorben m), der spä-testens bis ms Jahr 859 geleoec haben mag n); jetzt wird
er