fünfter Abschnitt. 295
tt/vkv in kr. ar. ss. I V. f.. 24 p>. 27O. schließt ans denangeführten bittern Vorwürfen des i- nLL » n 1 in vitaI^ucl. IV und aus den Worten: gu»st ainnes iili bipilLopi,inaxiinL Iiigutts ex Nonnrare>8 im-
bebat, ennr bis gui ex barbam natiouibu» sä Irocs-iilixmun p>erstucii erant, — ipii inolclli knerint,daß GoSwin von sehr niedriger Herkunft gewesen. Aberder Herr Chorbischof Thegan ist für des Kaysers Par-they , und spricht in seinem ganzen Werke wie ein be-leidigter Franzose von Stande, der seine Vorwürfe leichtzu weit treibt.
e) Nach Erdmau, den acki? 8^nost. Oln. nnd der Unterschriftseines Gemähldes zu Jburg, ist er 866, nach Hamel«mau 855, und nach Hcnselern 861 gestorben. Dasletztere summt mit der vorhin angezogenen alten Anmer-kung inftchl. v. 1078. richtig überein.
H. 11.
(4) Goßbert 859.
Der Fehler Goßwtns gereichte unserm Stifte zumgroßen Schaden. Denn dieses blieb nicht allein bis insJahr 8;4 a) wenn nicht langer unbesetzt; in so fern mannicht annehmen will, daß Goßwin auch noch bey seinenheimlichen Besuchen, und ohnerachtet er den Mönchsha-bit zu Fulde angelegt hatte, seines Amts wahrgenommenhabe; sondern es ward auch beynahe ein Raub des GrafenCobbi) b>), der, wie wir zu seiner Zeit hören werden,an Herzogs statt in Westphalen stand, und in solcherMaaße auch den Heerbann in unserm Stifte unter seinenB-fehlen hatte; und fast sollte man glauben, daß derganzliche Unterganz unsers Stifts damals nicht allein sehrnahe, sondern auch e) beschlossen gewesen sey. Endlich
T 4 ward