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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
278
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27L Unter den Caro!ingern,

Dlstricte gleich zu Bischöflichen bestimmt haben, bilamIävilooj)Ztu5 ibicioin luiu!«-:Lbrau.bflilst. a^). u ^ i vi?. D. I. 8. Lr, ^ 742.

h) t^utor vitw ^einv^ero! ibicl. Z17.

i) S. ^ not. dieses Abschnittes.

§. 5.

Die Patronen und Beschützer des Stifts und der Domkirche.Die erste Stiftung in Sachsen ward billig dem erstenunter den Aposteln .1), dem H. Petrus, und der ersteAltar in der Münsterkirche den Heiligen Crispin und Cri-spinian, welche (zog.) zuSoissons in Frankreich dieMar-terkrone erhalten haben sollen, geheiligt, daher führt dasDomcapittcl in seinem Siegel zu Sechsfachen den H. Pe-trus , und in dem zu seinen eignen die Heiligen Crispinund Crispmian. Die Reliquien der ietztern werden nochjetzt mit nichrexn andern in der Domkirche gezeigt b).Carl sührece allemal Reliquien mit sich im Felde c), undes kann seyn, daß die hier genannten bey dem Treffen ander Hase öffentlich ausgestellt und verehret waren, wovonman leicht Gelegenheit nehmen mochte, ihnen nach demSiege den Hauptaltar zu weihen; später und in ruhigenZeiten wurden sonst die Reliquien nicht anders als Mitgrossen Feyerl'.chkeiten c!) hergeführt. Jede Stiftung er-fordert einen Patron, welchen die Kirche erkennet e) undverehrt; sie braucht einen Tittel, um ihr Eigenthum vondem Eigenthum andrer zu unterscheiden t), und weil voneinem Patron zum Herrn nur ein Schritt ist: so ist es im-mer sicherer einen Heiligen als einen Fürsten dazu zu neh-men. Die Kirche hat hierin, so wie überhaupt in derHeiligung ihres Gutes gegen daö Einreisten der weltlichen

Macht,