276 Unter den Carolingern,
oberten und dem Feinde zunächst gelegnen Ländern dieersten Erhaltungs- und Vertheldigungsanstalten zu ma-chen. Daher konnte aus ganz guten Ursachen unser Bi>schofchum das erste unter allen werden, und ihm folgteaus gleichen Ursachen (787) das Bremische, so bald derKonig sich in den beyden folgenden Jahren jenseits derWeser ausgebreitet, und mit Wedekmden ausgesöhnt hatte.Bernhard unser und aller westphälischcn Sachsen ersterLehrer war kurz vor dem Auöbruche der letzten sächsischenUnruhen gestorben; niemand hatte während denselben des-sen gefährliches Amt wieder übernehmen wollen i); undauch dieses mochte jetzt den Konig bewegen, nut der Stif-tung des Bischofthums zu eilen, und einen Bischof anzu-setzen, der, weil ein Theil des frankischen Heers den Win-ter über im Lande blieb, sein Amt ganz ruhig verwaltenkonnte. Eben dieses konnten die Grafen thun, die nunsicher auch angesetzt werden musten, weil ohne eine solcheAnstalt keine Ordnung zu erhalten war.
a) S. Bcyl. 6.
b) Einige Bischöfe musien immer Amtshalber und als Ge«neralinspcctoren der Feldpricster den Heerbann begleiten.Volmrms, sagt Carl, vr nullus Laeerclo« in bollein^»er^at, nili äuc> ve! tres tanwin bchilco^i, eleälioneewterornin, ^rvjUer benecliätionein et ^reociieakin-nem pvjmiigue rcconeiliationein, et cmn illl5eleäliLaccrciotez. VUI. 80z.
e) Die hierüber ausgefertigte Urknnde, welche vom Jahr78z gewesen seyn muß, ist zwar nicht mehr vorhanden,Ludewig der Deutsche, Arnolf und Henrich I V. bezeugenaber in ihren der Osnabrückischen Kirche ertheilten Ur,künden S. Beyl. 6. 9. zarocluätaz eile ab Obn.HAborc», ibivilinaro et Hcnnons II. litteras, Laroli