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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
275
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fünfter Abschnitt. 275

H. 14.

Die Zeit worin das Bischofthum gestiftet.

Dis Stiftung unsers Bischofthums fällt also wahr-scheinlich in das Jahr 78z / worin Carl den großen Siegan der Hase erföchte. Der Bischof Egtlftid von Lüt-kich g), welcher vielleicht damals als Feldbischof b>) dasfränkische Heer begleitete, hat den ersten Altar gcweihet,und dieser wird das Jahr darauf schon unter die Todtengezahlt e). Carl bewidmete die Stiftung mit dem Zehn-ten 6) aus einem ansehnlichen Sprengel an dem Tage derEinweihung e), und dieses konnte er thun, weil er da-mals Meister vom Lande war, und auf seiner Rückreise 5)Osnabrück wahrscheinlich berührte. Die Mißion hattevermuthlich schon lange, und vielleicht seit dem Jahr 772als dem ersten Feldzuge, eine Kirche an dem Orce für dieEinwohner; denn die Pfarrkirche ist nöthiger und insge-mein älter als die Klosterkirche: und da sie unfehlbar auchihren Sprengel hatte Z), weil ohne diese Vorsorge mancheGegend unbekehrt oder wider alle Ordnung unter mchrernM >ß>onarien gemein geblieben seyn würde: so bedürfte esallenfalls nur einer königlichen Erklärung, um solchen ineinen bischöflichen und die Pfarrkirche in eine Münftsrkirchezu verwandein, wenn man nicht den Grund zu einerneuenlegen wollte. Der König mochte Anfangs nur ein Bi-schofthum in Westphalen stiften, und den obern Theil des-selben von Franken oder von Ercsburg aus besorgen las-sen wollen, wie denn der Paderbormsche Sprengel auchwürklich von dem Bischofs zu Würzbm'g ti), und derMünsterische von der Mißion noch eine Zeitlang besorgetwurde; oder er fand es rathsam, nunmehr in den neucr-

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