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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
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268
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268 Unter den Carolingern,

Brücke darüber in den ältesten Zeiten, und der Zusammen-stuß verschiedener grossen Heerstraßen A) begünstigen dieseVermuthung; und man urtheilt noch jetzt, daß er in sol-chen Kriegen, dergleichen die Romer und Franken mitden hiesigen Völkern führten, der sicherste Sammelplatzfür die Völker in Westphaien gewesen seyn müsse. Carlder Grosse pflegte auch keine schlechte Oerter vor die Haupt-kirchen zu wählen ja), und man sucht dazu gern solche aus,wohin Gewohnheit und Ehrfurcht die Menschen schon lan-ger gewöhnt haben. Vielleicht war Osnabrück solcherge-stalt der Haupkort eines besondern sachsischen Stammes.Von seinem ersten Ursprünge läßt sich folgende Vermu-thung wagen. Unsere mehrsten Städte und Dörfer sindauf oder zunächst an einem Hofe in der dazu gehörigenMark entstanden; denn die einzelnen Hofe sind in Sachsenalter als die Städte, und da sich in der Folge ein Meyer-hofOfnabruck l) zeigt: so ist es glaublich, daß die erstenNebenwohner, welche mit der Zeit eine Bürgerschaft aus-gemacht haben, an oder auf diesem Hofe, unter demSchutze seines edlen Eigenthümers oder einer besondernGottheit ss), ihre Hütten früh oder spat ausgeschlagenhaben.

u) Carl der Grosse nennt es in seinen Urkunden nach fränki-scher Mundart Oßnabrugk. In cnncilio Lolon. beymn>rn,i). V. VI. p>. 141 und 577 steht Oßnabnrg; beym!>, IV. 'I'. I. loript. llrnntv. p>. /s/ü,'?-und im Lbron, Gorb. beym unii-on 17 I.si- 755- Der Bürger in der Stadt sagt

Osenbrügge und der Landmann Usenbrügge, das erstevon letztern ist wahrscheinlich die älteste und richtigsteAussprache, da Oßning, und Oßncgge mehrernBergen und Wäldern im Osnabrückischen eigen ist. Doch

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