Druckschrift 
5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
267
Einzelbild herunterladen
 

fünfter Abschnitt.

267

^iclum villu urx cxifimin oder ein ander wmncriuinverstanden werden müsse.

b) Man nannte die Cathedralkicchcn hanfig bckonufieria.I) V 1- uu 8 u. V. .>?<,-,?. Wachter v. Mün-ster Die Cathedralkirche zu Maynz heißt beym 01

n 1 ^ 0 s eic> r 0 an«. ngi. ü»äcznuliariiinr bi^>is-cojzalc. Und so wird auch die Cathedralkirche zu Os-nabrück in translatioue 8. Alsxanciric. 6. beym sc »1-1 0 in bibl. (ZöttinA. ckü I. z? 12.

OtnabruMs genannt. Dieser Megin-hard ist der erste und älteste Schriftsteller, bey welchemOsnabrück vorkommt; und er hat etwa ums Jahr848, da der Cörper des H. Alexanders durch Osnabrücknach Wildeshausen gebracht wurde, geschrieben.

c) Ueberhanpt find Perioden dazu, um dem Gedächtnisse deöLesers aufzuhelfen, und man wählt in dieser Absicht billigsolche, die ihm auö der grössern Geschichte einmal be-kannt find.

H. 2.

Der Ort Osnabrück muß vorhin ein Hauptort der WestphalischenSachsen gewesen seyn

Der Ort g) Osnabrück, welcher ungefehr in der Mittevon Westphalen liegt, scheint auch vor dem Christenthumzu den ReligionS - und KricgSverscimlungen einer dortigenNation gedient zu haben. Um denselben herum findenfich mehrere sächsische Denk- und Grabmähler, als umirgend einen andern. Im Hohn b), im Teufelsbruche c),hinterm Grctesche c!), bey Sundermanns Hofe e), vorder Urlage 5), auf der Evershcide und noch an ver-schiedenen andern Orten um die Stadt haben sich diesel-ben erhalten, und wie viele mag der erste Eifer nicht zer-stört haben? Die Lage des Orts an einem Flusse, eine

Brücke