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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
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Unter den Carolingern,

ben, gedenken, und dann noch etwas von den Herzogensagen müssen, die in der Folge über den ganzen sächsischenH erbann anges kc wurden; weil ihre Handlungen einenstarken Einfluß auf dastand und dessen Einwohner haben,und die Srrebungcn des geistlichen und weltlichen Staatsgegen einander, sich nicht erzählen lassen, ohne die Anfüh-rer au» beyden Seiten zu kennen. Jedoch soll dieses vor-erst in der Maasse geschehen, daß wir uns an dasjenige,was unter den Carolmgem vorgefallen ist, halten. Un-ter denselben nimmt die Reichsverfassung eine ganz neueWendung; der Heerbann sinkt, und die dafür auftretendeKayserl. und Rsichsdienstmannfchaft wird immer stärkerund glänzender; Edle und Wehren fluchen den nun un-rühmlichen Heerbann, und suchen dafür neue Ehre oderauch Schutz und Ruhe im Dienste; das fand, was sievorher zugleich bauetcn und vertheidigten, fällt darüber inknechtische Hände; du Capicularim, welche Verordnun-gen für den Heerbann enthalten, verluhren ihre Anwen-dung und machen allmahlig einem fehnrcchteRaum; undder Kmsserl. Gemndte, der sich der Edlen und Wehren ge-gen die Macht der ordentlichen R ichsbeamten annehmensollte, verllehret sein Ansehen nach dem Maasse, als esdie Kayser verfuhren, und seine Vollmacht geht an ebendiejenigen über, denen sie Carl der Grosse entgegen gesetztstatte. Diese wichtigen Veränderungen fallen unter denCarolingern vor, und so macht die Zeit, worin diese dasdeutsche Reich beherrscht haben, eine ganz bequeme Pe-riode c) »n der ReichSländergeschichte aus.

g) In /oco OlnabrnAk! heißt es in dem Zchl. (^gralino;und daS Wort /or»/ laßt es unbestimmt, ob urbs c>p-

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