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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
237
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vierter Abschnitt.

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gehabt haben würde, den Bischofund die Kirche zu vertreten.Dieser Umstand machte sie aus Vögten zu Herrn und oftzu Tyrannen der Bischöfe und ihrer Kirchen, zu deren Be»Huf und in deren Namen sie doch den Bann vom Kayserempfangen und zu handhaben hatten e).

a) Aus dem u a o l 'r. incerti anni, art. 12, welches ins-gemein ins Jabr 744 gesetzt wird, läßt sich ihr Einflußin die bischöflichen Angelegenheiten am ersten abnehmen.

b) Die Wahl ihrer Vögle wurde den Kirchen später zuge-standen. Daher steht in der Urkunde welche Carl derOßnabr. Kirche im Jahr 8oz ertheilte, schlechtweg:per aclvocatum luum ; in dem Paderb. Diplom vom

I. 822 aber schon dabey: guein ipsi sle^erim.

c) Der Kayser Ludewig der Fromme schenkte fast allenKirchen guicgnist flscus exinste lperare poterat; wieman aus einer Menge von Urkunden beym L/t l. V2. sst.

II. p. 14^8 lsi ersehen kann. Auch die PaderbornscheKirche erhielt diese Gnade von ihm. S. Oipl, stucio-vici st. sie 822. in app. inoinnn. stasterb. Dies wa-ren die Bannbrnche auö der Kirchenvögtey, welche nichtviel mehr betragen mogten, da der Heerbann seltnerauszog, und die Brüche schon in Münze, die bereitsgefallen war, entrichtet wurden.

6) S. Absch. IV. z. n. z.

e) Da den Kirchen ans guten Ursachen geboten war, vtcenteuarium cumilis in uclvoLgtum nun^ant.c/ro. V.nun 8iy- 8- iy- weil aus dem Gegentheil vieleVerwirrungen entstehen konnten, so kann man fragen:ob sie auch wohl den Grafen oder Obersten des Amts,worin die Kirche gelegen war, zum Schirmvogte er»wählen konnten? ich beantworte dieselbe mit Nein, in-dem sonst die Kirchenfolgc leicht unter die Grafcnfolgegerathen können, und halte überhaupt dafür, daß nach

der