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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
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dritter Abschnitt.

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gen verachtet, weil solche einzelnen Wohnern, die keineSöldner darauf halten wollten, nur zur Last kämen; sie,-hatten niemals in Herrndienst sondern für ihren eignenHeerd gesiegt; und keinen Tropfen BlutS für Sold oderLehn aufgeopfert. Künftig aber würden sie für einenMonarchen erobern, und ihren Acker verlassen müssen.Der König sey groömüthig genug zu erkennen, daß einehrlicher Mann so wenig von seiner Person als von sei-ncn Gründen einem Oberhaupte Zins geben könne. Al-lein ein ewiger Heerzug werde sie bald in die äussersteArmuth, und zuletzt in die Nothwendigkeit stürzen, sichals Knechte zu retten k).

2) Der Kayser milderte diese Fmcht, indem er den ganzensächsischen Heerbann zur Vertheidigung der Elbe, dendrillen Mann zur Vertheidigung in Böhmen, und nurden sechsten nach Spanien forderte, wenn ein Aufbotnöthig war. Lapit. cmni goi> h. ;> beym, 1.11?,. D.I. p> 4S0. Unsre jetzige Reichsmatrikel macht keinenUnterschied ob es gegen Italien, oder gegen Ungarn geht.Sie gilt aber auch nicht weiter, als sie jedesmal bewil-liget worden. Hier mögte man auch wohl fragen, wier.^nLLki'. ack ann. 1275. jagen können:

antiguiz jain cllebus loZe latruri elle,'ut in ex-^eäitiane ro»is Deutonici 8novi exercitum .prsece»ckers, et prüni committers äebeant? denn nothwen-dig hatten die Sachsen in einem Kriege gegen die Nieder-elbe den Rang, wenn vice vertu die Schwaben dahinnur den dritten Mann schickten,k) S. Absch. I- §. 44- n. b.

§. 42.

Besonders wegen des Reichstages.

Eine allgemeine Versamiung falle in einem so grosssen Reiche von selbst weg, diene auch zu nichts, da ss

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