Druckschrift 
5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
214
Einzelbild herunterladen
 

214 llnter den Römern und Franken,

XXX, 25, so sehr eifert, und kalte dafür, daß sie beydeunrecht geschlossen, indem allerdings damals in pa-vuü, ssrüriLnrum nur ein gemeiner Stand, folglich auchin populilcitn nur eine gemeine Mehrung gewesen, in-dem der Adel seine Ekre dem Könige aufgeopfert hatte,oder nach dem damaligen Styl zu reden, Iivnures eo-rnm rex clonato5 luibobcit S. Ochli. acl ssrancos etAguitan»s beym s ^ 1. u 2 V. II, 87- da denn seineWehrung schon nicht mehr in p>opu!ilcito sondern incuria 00^15 et jure curiali zu Recht gewesen werdenmogle.

§. 41.

Grosse Vedenklichn'itcn der Sachse».Die Vorschläge waren von der äussersten Wichtigkeit,und nach drey und dreyßigjahrigen Unruhen wohl zu über-egen. Die Vereinigung beyder Nationen zu einer Zeit,wo die Reichsverthcidigung mcht etwan einigen Dicnstleu-tcn ober Söldnern, sondern dem gemeinen Heerbonn ob-lag, war vor die Sassen um so viel bedenklicher, je weit-läufiger die frankischen Gränzen aus einander lagen.Einso grosses Reich, konnten sie mit Recht sagen, machedie Sklaverei) nothwendig oder die Freyheit doch so theuer,daß die Kosten den Vortheil überwögen. Das Wohleinzelner Wehren komme darin niemals, und das vonganzen Provmzicn nur bey ihrer Aufopferung in Betracht.Die Sassen würden mit den Franken bald über die Al-pen s) und bald über die Pyrenäen ziehen müssen, wennes die Noth oder der König erforderte; und so wie dasfränkische Reich oder die Herrschsucht seines Oberhauptssich ausdehnte, würden sich auch ihre Heerzüge ausdeh-nen und vermehren. Bisher hätten sie alle Eroberun-gen