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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
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dritter Abschnitt.

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gebrauchten an sich zu ziehen. Dies konnten sie thun,wenn sie nur die Lippe besetzt hatten. Pipin gicng tieferin Wesiphalen und auf Rheme. Hier muste er Meistervon der EniS und einigen Vestungen auf seiner Linken seyn,ehe er sich nach Rheme vertiefen konnte. Er hatte alsonothwendig Jburg ck) in unserm Stifte befetzt, und derErzbjfchof Hildeger von Cölln ward dort erschlagen e).Pipin verwüstete alles, was er nur erreichen konnte, siegtenach dem Berichte seiner Leute in manchen blutigen Schlach-ten, eroberte Hochseburg, und zwang einen Theil derSachsen zu einem jährlichen Tribut von drcyhundert Pfer-den. Doch kam er auch oftmals in grosse Gefahr, unddie spatern Unternehmungen der Sachsen zeugen von einerMacht, welche die Erzählung fruchtloser Siege einiger-maßen verdächtig macht. Ein sächsischer Fürst NamensDieterich si), welcher in Hochseburg A) gefangen wurde,machte sich in diesen Kriegen vorzüglich berühmt. Esscheint aber, daß er blos ein eignes Gefolge, nicht aberden National Heerbann gegen die Franken geführt habe.Diejenigen, welche aus obigen Hochseburg unser Osna-brück machen, setzen ihn auch zu unsern Fürsten. Erwar aber aller Vermuthung nach ein edler Ostphäler, undHochseburg ist jenseits der Weser zu suchen.

s) Die Ursache davon ist oben angezogen S. §. 27. undPipin musie wegen der Vorfalle in Bayern und Ober,deutschland seine Hauptarmee in einer Stellung halten,woraus er mit gleicher Fertigkeit die Sachsen, Scla-ven, Bayern und andre unruhige Völker erreichen konnte.Daher heißt es insgemein: Uer l'lmrinAianr perveiritin Laxonianr ä n n. ir 10. snn. 747.n isnc! ann. 748-

d) Nur