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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
190
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19O Ilnter den Rdmertl Mid Franken,

d) Nur damals wie die Franken ihre Armee öfterer gegendie Friesen gebrauchen mnsien, zogen sie vom Nieder-rheine mehr gegen die Emse.

e) Carl der Grosse nahm insbesondre diesen Weg, und diefranzösischen Armeen im Jahr 1760 und 1761 arbeite-ten nach einein gleichen Plan, Es giebt gewisse allge-meine Vortheile besonders zur Snbsisienz der Armeen,welche in allen Zeitaltern erkannt werden. Der HerzogFerdinand von Brannschweig machte damals Marburgzu dem Punkte um welchen er sich wandte, und vcrmu-lich war eben dieser Ort der frankische Wendepunkt ge-gen die Sachsen. Der römische Opcratiousplan scheintmehrmals eben dahin abgezielt zu haben. Carl derGrosse wollte Eresburg oder Stadtberge auf gleiche Artgebrauchen; und die Sachsen erkannten, daß dieser Ortihnen gerade der schädlichste wäre. Daher sie ihn auchdurchaus nicht in der Franken Hände lassen wollten.

6) sst ^zerveuit ari locmn c^ui (licitur K/me, /tun ssranc.suxta las. Loistel. ap>. c/rnis. III!. !I. ^^c). ss.chLastn, et sp». n x n L c n v in. ass nun. 75g. Die grosseHeerstrasse geht über Bilefeld, Herford und Reme. Esgieng auch die französische Armee unter dem Macschallcst Ltreez im Jahr 1757 eben daher, und besetzte Jburgauf ihrer linken Flanke.

e) Man streitet über das Jahr. S in

List. L. VI. Vorangezogene ^nimle8 ssranc.setzen es aci nun. 75Z. mit der Anmerkung, daß gleich-wohl Pipm sieghast zurück gekommen sey. Man kannaber das letztere in Zweifel ziehen. Denn der Erzbi-schof war vermuthlich am sichersten Orte, wo er unddie Franken nichts befürchten zu dürfen glaubten. Dieserist allezeit im Rücken einer Armee, und also war Jburgden Franken, die über Neme »ach der Weser gicngcn,im Rücken, oder doch wenigstens auf ihrer lmken Flanke.

Ver-