18o Unter den Romern und Franken,
nur die römischen Provinzien. Daß sie aber solche nach«wärts nicht wieder zurückgegeben haben, daran war derRömer Unglück Schuld.
ci) Das römische und frankische Interesse vereinigte sichnun ans Noth gegen die A'llemannier und andre Völker,so ihnen aus Deutschland und Pamwnien über den Halskamen, und es konnte nicht eher ruhig werden, als bisdie Franken und Memannier in ein Reich zusammentraten und das alte Germanien gegen die Donau wiederin Ansehn brachten.
e) Es ist besonders, daß die fränkischen Eroberungen derLinie nachgiengen, welche das alte Germanien eingefaßthatte, und man sollte in dem Consulat des ersten frän-kischen Monarchen Chlodoveus, welches er noch von demKayser Anastastus annahm, nachdem Iusinian denFranken Gallien schon abgetreten hatte, S, vv nozstill. crit. c!e lust/lou. Im. l!l. 6. a, 12. fast einen Tittelsuchen, wodurch er sich gerade zu dieser und keiner an-dern Eroberung berechtigen konnte. Denn unter demVorwand dieses Consulats konnte er die von Cvnstantindem Grossen gemachte grosse gallische Prafcctnr wieder-herstellen , und damit Dberdeutschland a titro cle reu»niou an sich reisten. Eben so hatte der Lomes 8)MA>iu5,der sich vom Kayser Mauritius zum römischen Patriciuömachen ließ S. st k u 0 xL. Lstrou. all auu. ;8?. a. 6.sicher die Absicht den König Guntram unker seinen Be-fehl zu setzen.
§. 27.
Die Macht der Franken verändert ihr System.
Die Sassen waren bisher ohne Reich wie ohne Sy-stem geblieben, und überall nur dem Kriege nachgezogen,wohin es ihnen am besten gefallen hatte, ohne an ihre ge-meinschaftliche Sicherheit zu gedenken, Nun aber merk-ten