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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
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dritter Abschnitt.

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ten sie ihren Fehler, und es war als wenn ihnen bey demFall der Thüringer, welchen sie noch gemeinschaftlich mitden Franken beförderten a), ihr eigner ahndete. Sie zo-gen also diesen nunmehr wider die Franken zu Hälfe, aberzu ihren Schaden. Denn diese hatten jetzt den Mittel-punkt ihrer Starke da, wohin sich die Römer kaum aus-gedehnet hatten, und eine so vollkommen geschlossene Ein-richtung, daß die Sassen dagegen nicht leicht aufkommen!))mogten. Die Römer hatten es bey ihrem Verzicht aufalle Eroberungen diesseits des Rheins nicht rathsam ge-achtet, die mederrheinschsn Völker mit einem Tribut zubeschweren und zu reitzen. Die Franken brauchten so vieleMäßigung nicht, und der ältere Hlotar c) trug gar keinBedenken, den geschlagenen Sassen einen Tribut von sooRindern aufzulegen. Doch ist es wahrscheinlich, daß sichzu solchem Tribut nur einige vorliegende Gemeinden ver-pflichtet haben 6). Immiktelst wurde dadurch der alteHaß wieder rege, und an der grossen Scheidung, wo vor-dem die Sueven und Cherusker eine ewige Feindschaft hat-ten, bekriegten sich jetzt nach veränderten Namen die Fran-ken und Sassen.

s) Es beruht dieses auf der Erzählung Wldekinds vonCorvey. In dem vorigen Kriege, wovon es heißt:innmneras cTclex, post pupuü totius äuninutio-nein, polf patrizeclevastationein reücluos tanstein guivitom ttiAN protexerant, recliro prwoeizit, et eoskrancis tributariox leoit. S. « o u i c o. ann. 491.wird der Sassen sonst nicht gedacht; und im Jahr 55zhielten sie es schon mit den Thüringern. Illotlwriuslpie Lsxanes rebellantex juxta ^Vilermn stuvimnnmAna csxls stonmit ct IRurinchmn porvalam sie-vasiavit. wakico aci aun ;zz. Und noch deutlicher:M Z La