178 Unter den Römern und Franken/
daß, weil die Könige der mittlern oder Angelassen zurallgemeinen Herrschaft gekommen, der Name Angellandeben daher auch der allgemeine geworden.
c) Diese wurden nun ans einem Mißverstände Quadeugenannt, nachdem das Wort Qauke mit vollerm Munde. von den Franken Quake ausgesprochen werden mogte.S. Absch. II. §. z. n. c. Der Kayser Julian stellet?die Sachen am Nieverrhein mit außerordentlicher Mühewieder her. S. /r inia, i6 ^ k a x 1.1.. XVli. 8- »ei nun.Z58- ^ vi. r ^ dkv 16. in ep>. all ^.tb. p. 279. lft
Z) Alsdenn hieß es: Laxones u QanLlz ^roftibiti Xlionmn tranllre. xosiivi. III. 6.
§» 26.
In den eheinaligen Gränzen der Cherusker?c.Solchergestalt zeigten stch nunmehr drey Hauptvölkcrin Deutschland, die Allcmannier, Franken und Sassen,welche zwar wohl bisweilen zufälliger Weise, aber allezeitals drey unterschiedene Nationen mit den Romern undGalliern kriegten, sehr oft gegen einander fochten, undkein gemeinschaftliches Reich erkannten. Man sah nochsehr oft die Franken, und bisweilen auch die Sassen mitden Nomern gegen die Allemannier g) und ihre Bundesge-nossen fechten, besonders unter dem Gratian und Theodo-stus. Wie aber endlich der überelbische grosse Waffenver-ein b), oder die Wandalen, Gothen, Quaden und an-dre Völker, nachdem sie von den Römern an der Donaunicht weiter beunruhiget wurden, in Deutschland einbra-chen , die durch unaufhörliche Kriege erschöpften Susvenmit sich fortrissen, und Gallien solchergestalt überschwem-msten, daß sie zwischen die Römer und Franken zu stehenkamen, behaupteten letztere mit Hülfe der Sassen ihre Be-
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