Druckschrift 
5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
176
Einzelbild herunterladen
 

l 7 6 Unter den Römern und Franken,

tenciitur Germania. novem reoe8 Pentium üiversa»rum ucl meos ^ecies iirunu aci vellre>8 ssi^ylice8 llra-tigue jucuerunt. voe18 L, in ftrobo zz. Alleiner lenkt doch ziemlich ein, wenn er hernach schreibt:Omnes Gullia: übermw voluerimus Ger»

irnmiw novum ^rwiicleln kacere, secl Irwc ast zzle-iriora vorn ciiUriiimus. Ib^ Die Wahrheit ist wohl,daß ganz Gallien von den niederrheinischen Völkern über-schwemmet war, und ProbnS 6c> Städte wieder er-oberte.

c) Aus der ganzen Periode der Kriege welche Maximian,Constantius, Constantin der Grosse und Julian:c. mitihnen führten, sind uns fast nichts als übertriebene Er-zählungen von einer Menge zu ihrem Nachtheil vorge-fallener Schlachten übrig geblieben, welche beym scu/r-wxn in IM. Welchb, ZV. V. nachgelesen werden kön-nen. Und die schülerhaften Paneginsien der damaligenZeit verdienen nicht, daß man ihnen nachschreibe.

§. 25.

Die Sassen zeigen sich nun auch dem Namen uach.

Inzwischen waren unter dem Dwcletian g) die Sas-sen nun auch dem Namen nach berühmt geworden; essey nun daß ihnen derselbe in einer gewissen Beziehung,oder zum besondern Unterschiede gegeben wurde, nachdemandre, welche ihren besondern Bund harten, sich unter demNamen von Franken nicht lange vorher bekannt gemachthatten. Der Ruhm dieses Namens fallt in die Zeit, daihnen die Franken gegen die Römer vorarbeiteten, dieGermanier aber den einbrechenden Gothen, und die thü-ringischen Chatten den Wandalen und Gepidcn zu sieuren,folglich alle ihre alten Feinde vor sich zu thun hatten. Siehatten also dero Zeit gleichsam die Wahl der Ebentheuer,

und