dritte Abschnitt.
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Morgenländer wenden konnte. Die Freundschaft der Rö-mer und die Schwäche der Chatten diente aber den Sassenund besonders den Bruktern nur, sich ihrer Macht zu über-heben. Diese waren eine Zeitlang dasjenige unter denSassen in Westphalen gewesen, was die Suevcn unterden Germaniern waren, und die Sicamber unter denFranken wurden b). Sie waren gleichsam die ausschrei-bende, und mit der Zeit gewiß die herrschende Nation.Denn Vellede und Ganne waren Brukterscher Herkunft,und hatten ihr Amt schon weit genug ausgedehnt. Aufeinmal thaten sich dahero ihre Nachbarn, und besondersdie Angrivarier und Chamaver zusammen c), griffen dieBrukter an, und erschlugen ihrer am Rhein in einem Tref-fen über sechzig tausend Mann. Es ist wahrscheinlich,daß diese Niederlage den Brukterischsn Heerbann betroffen,und der Adel es mit den Angrivariern und Chamavern ge-halten habe. Denn der Bruktenschs König flüchtete gleichvielen andern Königen, die dem Adel beschwerlich wurden,nicht Zange hernach zu den Römern, welche sich der Kö-nige, als ihrer Lehnleute annahmen.
a) ri.in. in 'Ircss X!.
b) S. Absch. IZI. §. 4. b.
c) chxta Deucsteros Lruäreri vlün occurrsbant: nnnettluuuavos et /LnArivarios üuini'Arast'e uarratur, ^>u1-Zi5 ZttuKeriz ae ^enitns exeili?, vrclnorum conleusunatiouuiu, leu 5u^>erbiT oclic», Leu prTclw clulce-cliue, Leu kavore er«s uo? Dearum. blam us checstz.culc> c^uicieru ^ratlii iuviäere. 8u^er b.X luilliauon anuis relisgue ZLniuauis, lecl guoci iruiAnistLen-tius est, obleeä-itiaui oculisgue ceLiäeruut.
(?. ZZ.
§. 22.