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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
168
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168 Unter den Römern und Franken,

Ich weiß zwar wohl, daß der Name der Franken zuerstbeym vo? lzco in /lurel. c. 7. mid ums Jahr 25zoder 255 vorkommt. Allein da unter demselben ganzunstreitig die Cbatten, Sicamber, Tenkter und andrebenachbarte Völker verstanden sind, wie <Zn,v?L inobst cie prinris ssranLor. lsclibus 1. 2. ausser allenZweifel gestellt, mithin ein Zeitpunkt angenommen wer-den muß, worin diese Völker als liberal! live exemti(denn frank und frey bezeichnet keinen liberum orichua-rium) haben erscheinen können, so finde ich in der Ge-schichte keinen bequemern als diesen, dessen Entfernunghinreicht sine Völker in den ruhigen Besitz dwses Na-mens zu setzen. Denn so wenig die Spanier freyeNiederländer kennen wollten, eben so wenig mogtendie Römer in den nächsten Provinzien am NisderrheinFranken wissen wollen. Es gehörte einige Zeit dazu,um ihnen diese Benennung gelaufig zu machen, und wennsie beym Vopiscus zuerst vorkommen, erscheinen sie schonmit allem Ruhme der freyen Niederländer, und mankann von jenen alten wie von diesen neuen Franken sa-gen: ALN8 oll nruatainlata gumnvalicla S. Absch .IIl.H. 4. n. b. Man erkennet auch schon ihren Ton in ih-rer Anrede an die Stadt Cölln: libori inter liberoseritis. liili. V. 64.

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Und behaupten sich die Chatten als Franken.

Die Chatten schienen zuerst den Nanien der Frankenzu behaupten g). Sie fielen auf die Cherusker, und ver-jagten deren König Chariomerd), weil er zu machtig,und mit der Zeit ein gefährlicher Nachbar werden konnte.Charwmer kam zwar einigemal wieder empöre), undDo-mitian unterstützte ihn als einen römischen Freund mit Gel-de, machte auch selbst einige Bewegungen gegen die Chat-ten,