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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
167
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dritter Abschnitt.

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cl) Alle davon übrige Nachrichten bestehn in folgenden:

Vieümu8 lub Vetpallanc» Veliecluikr^ kr^L. (?. F.

Laptiverguo pireces Volleciro. s'r/vr. 8^Iv. I. 4. v. 90.

§. 19.

Vermuthlich entstehn darin die Franken.Die Unternehmung des Claudius Civilis sehte ganzDeutschland in Erstaunen u), und die Verbundene wog-ten nach ihrer Befreyung von dem römischen Joche zuerstFranken genannt werden, in der Folge aber diesen Na-men denjenigen von ihren Bundsgenossn lassen, welcheihre Freyheit zuleht behaupteten. Der Ursprung der Fran-ken kann wenigstens füglich in diese Zeit gesetzt werden, ob-gleich die Römer ihnen die Freyheit und den Namen davonnicht eher zugcsiehn konnten, bis die Zeit dessen Ursprungverdunkelt hatte. Bey dem grösten Fortgange ihrer Waf-fen schickten die niederrheinischen Völker eine Botschaft nachCölin, dessen sich die Römer seit langer Zeit zu ihremWaffenplatze hier unten bedienten, um dieser Stadt Glückzu wünschen, daß sie nunmehr frank unter fraiikell Völ-kern seyn könnte, zugleich aber auch, um die Niederreis-sung ihrer Stadtmauren zu fordern, damit ein ehrlicherDeutscher, ohne seine Waffen abzulegen, wie auch ohneZoll und ohne Wache über den Rhein gehen könnte. Manerkennet daraus ungefehr ihre weitesten Absichten, undwird durch die Folge überzeugt, daß die Gefangenschaftder Vellede keine schlimme Veränderung in unsern Gegen-den und dem bisherigen System hervorgebracht habe.

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Inkl. I V. 17. Mau kanndieses übersetzen: sie wurden als Franken gepriesen.

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