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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
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166
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166 Unter den Römern und Franken,

keine lange Ruhe versprach, als Claudius Cmilis ein edlerBataver den kühnen Entschluß faßte, für Letzter« zu fechten,und für sich zu gewinnen s). Er brachte also zuerst seineBataver, welche damals Gallien rührten, in die Waffen«Die Völker hinter ihnen folgten ihrem Exempel. Wasam Oberrhein war rüstete sich, und die niedcrrheinischmVölker richteten sich nach einer göttlichen Eingebung ihrerVslleda b), welche Cwilis gewonnen hatte. Von andernSeiten stand das römische Reich gleichfalls in Gefahr, undGallien erwartete nur den Ausgang, um sich öffentlich zuerklaren. So viele günstige Umstände musten nothwendigHie beste Hofnung geben. Der Krieg ward auch anfanglichmit ziemlichen, bald darauf aber mit abwechselnden Glückeeinige Jahr nach einander fortgeführt, jedoch zuletzt durchckist und Unterhandlung solchergestalt, wie es schemet, ge-endigst, daß CiviiiS seine Bedingungen e) für sich machte,und Vclleden, welche nicht lange nachher als eine römischeGefangne erscheinet 6), ihrer eignen Gefahr überließ.

a) Vestznsinni ainieitiam llucliumgue partiuin pirseten-clit clum alii Vechallanuin alii Vitellium lo/e-ant ^atere locnni aciverlus utruingue. i^L. lnit. IV.IZ, 17-

b) Dune Veüeclw nutnrita.z nst»!evit. dilain prochcra(Zermanis, et exciäiuin lechonuin ^rwclixerat. lb. 6r.

c) Man weiß zwar den eigentlichen Schluß nicht, weil dieErzählung des TacituS mitten in der Unterredung desCioiiis und Cerealis abbricht. Es ist aber klar, daßCivilis den Vorsatz hatte, seinen Frieden mit Aufopfe-rung seiner Freunde, die ihn vielleicht auch auf gleicheArt zu hintergehen gedachten, zu erkaufen. !^c>n ke»ckellit Eivilem en inLlinativ, et prwvenire ckatuit.V. 26.

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