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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
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drittter Abschnitt.

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i) Dieser König Vannius hatte propriam manum, pecli-tes et ec^uite8 e Larmatis ^a^^Aibus. Icl. id. Sonsthatte ein König zwar wohl sein grosses edles Gefolge,aber nicht leicht die Macht sich damit gegen den Adelund den Heerbann zu erhalten.

§. 14.

Vermuthungen über die damaligen Hcerwcge der Römer inhiesigen Gegenden.

D>e Züge der Römer von der Emse nach dieser Seitemusien entweder diesen Fluß hinauf über das heutige Mop-pen bis Rheine laufen, und von dort mit einer Wendungzur Linken den Teutoburger Wald erreichen, oder aber miteiner frühern Emlenkung über Kloppcnburg und die Kua-ckenbrück durch unser Stift gehn. Andre Heerwege sindnoch jetzt nicht vorhanden, und wegen der vielen Mohre undtiefen Gegenden nicht füglich anzunehmen. Erstern scheintGermaniens erwählt zu haben, wie er in einer Richtunggegen die Lippe durch die Gegend der Bruckter vordrang,und seine Rechte durch die leichten Truppen verwüstenließ b>), zum Zeichen, daß er mit der Hauptarmee auf dieLinke, wo er den Teutoburger Wald traf, gehn wollte.Die Gebürge und Waldungen mit untermischten Ebnen,deren oft erwehnt wird, nehmen bey Ippenbüren ihren An-fang, und gehen in einer machtigen Kette durch unserStift und die Grafschaft Tccklenburg ins Lippifche und andie Weser. Germamcus verfolgte damals den Armin,der sich immer tiefer ms Land zog, auf seinen Abwegen c),und nahm allem Ansehen nach von dem VarianischenSchlachtfelde, worauf er die zerstreueten Gebeine samlenund begraben ließ, eben den Weg, welchen der unglück-liche römische Feldherr zuerst gebahnec hatte, nicht ohne

Gefahr