15 2 Unter den Römern und Franken,
b) Dieser Tempel lag nach aller Wahrscheinlichkeit imStift Münster, worin die Marser wohnten.
c) Germaniens sagte: non czzmz eile captiviz, solaminternoLionein Aentiz iiuom bello köre.
^IIU. II. 21.
ck) Armin hatte die Gewohnheit seinem Feinde das ccn-trnm zn bieten, wenn dieser daranf eingieng, sich damitzurück zu ziehen, und ihm hiernächst mit zween versteck-ten Flügeln in die Flanken zu fallen. Dies gcrieth ihmdas erstemal, wovon die Römer sagten manibu8 wquisabläestmu. i^n. ^un, l. 6g. Die beyden folgenden«male aber, da er mit dem Germanicus schlug, giengdieser das oeutruin vorbey und siel ihm in die Flankenseines Flügels.
H. 12.
Beschluß der ersten Periode römischer Kriege.
Tiber machte zuerst diesen unnützen und kostbarenKriegen aus einem Mißtrauen gegen den Germanicus einEnde s). Was diesseits der Weser b) war, blieb meh-rentheils in der Romer Freundschaft, und die jenseitigenCherusker c) wurden ihrem unruhigen Willen überlassen.Armin gieng mit denselben den Sueven gegen ihre Mar-komannen zu Hülfe 6), vielleicht um seine Feldherrschaftdurch den Krieg zu verlängern, oder auch in der grossenAbsicht, eine gefährliche Souverainite in Germanien zu ver-hindern. Er föchte nicht unglücklich, ward aber endlich,da er wie Cäsar, mit welchem er viel ähnliches hatte, eineignes Reich zu errichten gedachte, auch wie dieser vonseinen Freunden und Verwandten ermordet e). Die Rö-mer sahen diese einheimischen Unruhen der Deutschen gern,und Tiber hielt es für das sicherste und bequemste sie auf
diese