dritter Abschnitt.
149
Ernclaniz Min, da doch Greatesch offenbar der grosseEsch ist, hinter welchem diese Altäre oder Denkmälerliegen. So viel bleibt allezeit glaublich, daß jenes ver-schanzte Lager, wegen des an dem Wall desselben liegen-den deutschen Denkmals, ein erobertes, und älter alsCarl der Grosse sey. Das Schlachtfeld an der Haseist auch das bequemste, was eine Armee nehmen kann.ES hat Wasser, eine schöne Ebne, Berge und Oessiesvor sich, und lag in ccusspecssu Lloormn Asntüinin.Fein in seiner Prcißschrift über die Frage: wie weit dieRömer in Deutschland gedrungen :c. sagt i) das ent-fernte Volk müsie am Rhein gewohnt haben. Ist esaber glaublich, daß sich zwischen der Hauptarmee und derReserve ein Volk am Rhein, das so gleich gezüchtigetwerden konnte, bey einem so unsichern Ansgange durchEmpörung blos gestellet habe? Er sagt 2) die Niederlagesey auf dem Rükmarsche des Varus auS dem Lippischenvorgefallen; wer kann sich aber vorstellen, daß man dieRömer gegen ihre eigne Reserve und auf ihre eigneVestnngen gelockt, und ihnen auf diesem Wege dreyMärsche voraus gelassen habe? konnten hier, wo dieCommunicalion nothwendig offen war, Wege zu bahnen,Walder durchzuhauen und Brücken zu schlagen seyn, wieDio ausführlich beschreibt? Er nimmt z) daS Schlacht-feld im Lippisckcn an, wo er doch sein Standquartier ge-habt halte. Er hatte aber gewiß schon drey Märsche,welche ich wegen der schlimmen Wege nur auf drey Meilenrechnen will, ohnerachtet sonst ein römisches Heer täg-lich 7 Stunden marschirte, vi-sx-r. äs rs m!l. I. 9.gethan, ehe es zum ersten Angrif kam, und er zog sichnoch drey Tage fechtend fort. Wäre er nun ans demLippischen nach der Lippe marschiret, so müste die letzteNiederlage fast jenseits der Lippe erfolget seyn. Undwenn dieses, so ist es sehr unwahrscheinlich, baß Ger-maniens , welcher 6 Jahr nachher in die Emse lief, und
K z das