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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
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142 Unter den Römern und Franken,

ihnen gesessene Völker gemeinschaftliche Sache gemachthaben, und den Römern, Sieambern geschienen. Ansgleiche Art schienen die Brncktsc so lange Franken, alsdiese sich gegen Gallien bewegten. So wie letztere sichaber umkehrten, und ihren allmalig beschwerlichen Freun-den die Spitze boten, schien das mcbrsie hierunter sichwieder in Sassen zu verwandeln, und daZ Reich zufliehen, welches die eigentlichen Franken zu ihrer noth-wendigen Vertheidigung unter sich ausrichten musten.

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Erste Entdeckung der Römer unter Cäsarn.

Cäsar war der erste welcher unsre Gegenden den Rö-mern gleichsam entdeckte s). Vor ihm war kein römi-sches Heer über dcn Niederrhein gekommen; er aber hieltes nöthig auch daselbst die römische Macht zu zeigen b).Er fand die dortigen Nationen in keiner Verbindung c)mit Veit Sueven. Und obgleich sein unvermutheter Sieg,seine schnelle Eroberung Galliens, sein übermüthiger Ver-such auf Britannien, und diese seine feindliche Erscheinungüber den Rhein, einen allgemeinen Woffenverein derDeutschen Völker hätte hervorbringen können, so warensie doch zum Theil vielmehr froh darüber, daß er den sue-vischen Stolz einmal gezüchtiget hatte. Die Gallier wa-ren indes sehr unzufrieden mit dem Römischen Joche, und,hre Versuche sich wieder in Freyheit zu setzen, vermehr-ten die Gelegenheiten ci), wodurch die NiedcrrheimschenVolker e) von nun an öfterer über den Rhein gelocketwurden, und sich als Freunde der einen, und a'6 Feindeder andern Parthey zeigten.

g) Die Kriege der Sachsen mit den Eothen, welche sich ei-nige hundert Jahr vor Christi Geburt zugetragen haben

sollen,