! 46 Unter den Römern und Franken,
konnte sie ganz bequem so nennen, wie man andreVölker Nomaden:c. genannt hat.
6.
Und zwar Chcruskische, Bruckterische und Angrivanschc Sassen,Diese Sassen zeigten sich zuerst unter dem Namen vonChemökern, Brucktern und Angrivariern; spater unterdem von Ost - undWesiphälcrn und Engern, und beydes a)wie es scheinet nach ihrer verschiedenen Lage, wenn manengere durch Mittlere übersetzt. Sie hatten wohl ihreScheidung !)) in unserm Stifte, so daß die jetzigen Aem-ter Fürstenau und Vordem zu den Brucktern, Jburg,Grönenberg und Reckenberg zu den Engern, und Witt-lage nebst Hunteburg zu den Cheruskern gerechnet werdenmogten. Doch kann man die Gränzen nicht genau an-geben, wie denn überhaupt die Liiue, welche sie geschiedenhat, veränderlich gewesen zu seyn scheinet, nachdem dieunter jenen Namen begriffene Völkerschaften, sich in dieseoder jene Verbindungen eingelassen haben. Denn sie stan-den in keinem beständigen c) Reichöverem wie die Ger-manier, sondern verbanden sich nach ihrem Gutdünken,doch sehr selten mit den Kauchischen und Friesischen Sas-sen, als welche mehrentheils vor sich blieben, und sehr ofteine Freundschaft mit den Gcrmamern unterhielten, umdie in der Mitte gesessene Cherusker von beyden Seitenin einer Spannung zu halten.
!>) Her kann Osten orientein, und Hernsker OstsassenS. Absch. lll §. I. n, b. so wie Bruckter einen Abend-oder Niederlander bedeuten. Die Enge ist aber immereine Mitte. Dann wäre Ost- undWestpbalen eben das,und etwa ein Frankischer AnSdrnck. Falen aber istwie jstuAg, (auf Westphälisch eine Flage) jnxta n o