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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
139
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dritter Abschnitt.

nier wogten es nicht rathscun achten, sich mit ihnen zuvereinigen, weil sie sich sonst des Vortheils, welchen ihnendie ScheidungSgebürge gaben, verzeihen, ihre Gränzenausdehnen, und nach einer nothwendigen Folge schwächenmusten. Jene Sassen blieben also vor sich, eifersüchtigauf die Macht der Gennanier, und natürliche Feindederselben. Sie hatten ihr eignes StaatSm.teresse, undvornemlich dieses, die Gennanier auf alle mögliche Weiftzu schwachen. Daher erhob sich schon in den ersten Zei-ten eine Feindschaft zwischen ihnen, welche sich endlich da-hin endigte, daß sie zuletzt beyde von den Franken über-wunden wurden.

a) Die Geschichte von der Ankaufe der Sachsen ist ein selt-sames Mährgcn, und man müste einige Wunderwerkeannehmen um sie möglich zu machen. Sie sind in allenden Brückten?, ChernSkern und Angrivariern so ahnlich;es findet sich in ihrer Regierungsform so wenig von demelstrit c!s aonguotte; die Linie wo sie sich von denSchwaben scheiden bleibt so einförmig; der Absatz zwi-schen den Chernskern und Kuaken bleibt wie der zwi-schen den Sachsen und Friesen so sichtbar, und der Na-tionalton, der die Cherusker und Sachsen in ihrem Hassegegen eine beschlossene Rcichsvecfassung, in ihrer Liebezur Freyheit, und in ihren Verbindungen mit ihrenMachbaren charactcrisirt, ist so wenig von einander un-terschieden , daß man sie nothwendig für ein Volk neh-men 'muss Wenn die Sachsen als Eroberer in diese Ge-genden gekommen wären, hätten sie ganz andre Gesetzeund Rechte haben müssen. Die Cherusker, Vruktererund Angrivaricr waren keine Reichs - Land > Schrift-Amt- Frey - Unter - Hinter' Kott- Berg- oder Holsas-scn, sondern Sassen überhaupt in Gegensatz von jenenZub Lncvoruin lm^erio befangenen Völkern. Man

konnte