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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
136
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! z 6 Unter den Römern und Franken,

kommen jener Cimbcrn und Teutonen, nemlich die Go«theu mit den Hunnen in Gallien drangen, sie cbenfalövor den Franken, welche damals in dem alten Belgienfassen, wiederkehren, und sich auswärts wenden mustcn.

k) Ich sehe alle diese Durchbrüche als succcßive Unterneh-mungen des andern grossen Vereins an, dessen ich in derNote a. erwehnet habe. Die grossen Vorkebrungen,welche Henrich der Vogler machte, sind zwar nicht mitjenen von einerley Art, aber sicher von einerley Grösse.

H. 4.

Unsre Vorfahren sind keine Germanier gewesen.

Es ist nicht wohl glaublich g), daß sich die Völker zwi-schen der'Weser und dem Rhein, nebst denjenigen welche hin-ter ihnen wohnten, in jenen grossen Bund oder das da-malige Suevische Reich eingelassen haben sollten; und dieGeschichte zeigt, daß sie sehr selten einen gemeinschaftlichenKrieg geführt haben. Jener Bund kehrte vor Hessen oderdie damaligen Catten wieder; und diese scheinen oft freyeaber keine untergeordnete Bundesgenossen der Sueven ge-wesen zu seyn; jedoch nur so wie es die Umstände habenverstatten wollen. Unsre Vorfahren sind also wohl keineGermanier gewesen, ob sie gleich von den Römern im Anfangso genannt wurden, und jetzt Allemands heissen. We-nigstens muß man dieses voraus setzen, um das StaatS-intercsse der Völker zwischen der Weser und dem Rheinbis auf Carln den Grossen zu kennen. Bis auf ihn siehtman eine schwebende Linie s>) Deutschland theilen. DerHercinischc Wald dient erst jenen Germaniern gegen dieCherusker, und bald den Allemanniern und Franken ge-gen die Sachsen zur natürlichen Vormauer.

g) Mir