zweyter Abschnitt.
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vorhanden waren. Er machte sich in allen selbst fertig.Allein seitdem der Staat Geld für Dienste und Natu-ralien fordert, und eine gewisse Figur im politischenSystem macht, hat er mehr Interesse an einem gutenMarkt, und an der Bevölkerung, als er sich einbildet.Wo das Gesinde sich mit geringem Lohn befriediget,muß die Gelegenheit zum Heyrathen, und zum Erwerbausser Dienst sehr rar, und die Fortpflanzung ungleichlangsamer seyn. DieS kann nun zwar dein Hausvater,der alles auf sich ziehet, sehr angenehm seyn. Alleinder heutige Staat würde sehr dabey leiden. WennHolland uns die Zugleute dergestalt entzöge, daß sie ge-gen den Winter nicht wieder zurückkamen, so wäre esein beständiger Verlust für uns. Jetzt aber da wirhöchstens nur io von 1 so verlieren, gereicht es demLande zum Vortheil, und da wir kein Erempel haben,daß ein einziger Mensch aus dem Stifte sich als Colo-nist nach Amerika begeben hat, obgleich sehr viele eineReise nach Ostindien thun, so ist der Zug nach Hollandzugleich ein Mittel, jenes gänzliche Verlaufen der Leute,welches sonst nach unserer Lage auf einem nicht ergiebi-gen Boden sehr zu besorgen wäre, zu verhindern. Ue-berhaupt aber sieht mau, daß alle Länder, worin derHandlohn theurer ist, die mehrstcn Leute an sich locken»
cl) Der Deutsche will alles seyn, und gönnt es den so sehrgepriesenen Nationen nicht, ihn mit Sangern, Tanz-mcistcrn und Comödianten w. -c. zu versorgen. DieNatur scheint ihm gleichwohl eine anständigere Rolle an-gewiesen zu haben; und man sieht täglich, daß von hun-dert gehorsamen Dienern keiner die Würde und die Zu-versicht eines Bauren habe, der wie ein Duaker gutenTag sagt, und mit den vornehmsten Herrn ohne Verle-genheit spricht. Man kann die Verbeugungen von einergleichen Anzahl Leuten in Holland und Deutschland wiei zu;c> rechnen.
H 4 e) Von