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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
118
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i lZ Natürliche Beschaffenheit,

ohne ängstliche Ueberlegung zu heyrathen d). Sie sindauch daher nicht das beste und allezeit theures Gesinde;wogegen die Polieey vergeblich vielleicht auch ohne Noth c)eifert. In ihrem Betragen und in der Sprache ahmensie gern den Holländern nach, und sind hierin glücklicher,als diejenigen, welche den Städter ck) diese mißlungeneCopey einer Nation, die beynahe das Gegentheil von derunftigen ist, sich zum Muster erwählen. Der Ehrgeitzdes Bauren sollte seyn, oder wenigstens dahin gclenketwerden, das Nothwendige in seiner Vollkommen-heit zu haben. Allein diesen Ton hat der deutsche e)Bauer überall verfehlet, und er wird es nie zu einer eig-nen Nauonalgrlste bringen. Von ihren übrigen Sittenläßt sich nichts besonders jagen.

a) Es ist dieses der Gesichtspunkt, woraus die Landesord-uungsn, welche wobl ehe zum Vortheil der Werbungdie Holländischen Züge ganz verboten, oder diejenigenso dahin gehen mit besondern Steurcn beleget haben, be-trachtet werden müssen. Jhro Köuigl. Majestät vonPreussen haben Dero, den Holländischen Staaten zunahegelegne Provinzien, gegen ein gewisses Geld voualler Werbung bcfrryet.

b) i: v u in seinen blllav? nimmt eine besondre göttlicheVorsehung darin an, daß die geringen Leute sich so un-bedachtsam verhcyrathen,

e) Daß die Fabriken dem Pflug zu viel Hände rauben, istder Text des Marquis vou Mirabean in seinem tlml clesIroirurres. Allein ohne Fabriken würde auch der Land-mann weniger zu pflügen, zu verkaufen und zu versorgenhaben. In den Zeiten, wo er keine Geidstemcn be-zahlte , und alles mit Naturalien verrichtete, konnte esihm gleichgültig seyn, ob ausser ihm noch mehrere Leute

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