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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
106
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io6 Natürliche Beschaffenheit,

sein Gesinde, das er ohnedem halten muß, in den Zwi-schenzeiten müßig gehn lassen. Und gegen diesen Vor-zug dauret keine Fabrick in der Welt. Drey JahreMißwachs schrecken den Landmann nicht ab. Aber dreyJahre hält sich keine Fabrick, ohne Absatz, und mitSchaden.

e) Unter den zzreinium's osserecl dv tlm 8ociet^ atcho»cloir stör tus eiroouraAement vk /frt8 ib/lanutacssure^anc! LoliunerLL, 8- chonciorr 176z. sind p>. zg. n. 254.demjenigen 100 Pf. St. versprochen, der eine sichereMenge Osnabrückisch Linnen eben so gut und eben sowohlfeil in England, als hier im Lande liefern würde:Ich tlw pwrloir vvsto sdall reveal ta tssis Lociet/,tlrs cbeapest anci muss eKecssnal rrretirost c>5 cleair.inr^ nr XVIntsninA tlre sslax, stör rrmlcinA tstat liinckob Lritisss or Irislr Istirnen cailecis-i-eecäo, so ss to bs os tbe samc- aoionr as tlw stc>-reiAQ örov^ir OsnabruM one ssunclrecl joovvncls.

s) Das Garn geht sonderlich in die Bandfabriken, insPfälzische, Cöllnische, Cleoische rc. und kann, wie leichtbegreiflich, in einer Fabrik zur Wollust theurer genntzctwerden, als in einer zur blossen Nothdnrft. Dahermißlang der Versuch einiger Englander, welche 176zdas Garn aus Westphalen kommen liessen, um dasWeberlohn zu gewinnen. Das Garn steigt bisweilenhöher als das Linnen, wenn es stark gesucht wird. Sowie aber mehr Hemder als Bänder erfordert werden,so würde es sehr unsicher seyn, den Webcrstubl zu ver-lassen.

§. 9-

Wird fortgesetzt.

Dieses Linnen ist der wichtigste g) Gegenstand deröffentlichen Vorsorge, und es verdient die Aufmerksamkeit

derje-