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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
105
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zweyter Abschnitt.

finden als nutzen werden. Das Garn ist oft theurer st)als das Linnen, und man webt doch fort, um sich zweyWege zur Ausfuhr zu versichern. Mit diesem Linnenmüssen alle Ausgaben des Landes bestritten werden, unddas glücklichste »st, daß das Geld dafür in die kleinstenAdern des Staats zurück stießt, und nicht bloß einigeGlieder belebt. Auf gleiche Art werden auch halb wollenund halb linnene Zeuge unter dem Nahmen von Wolla-cken im Hause verfertiget, aber alles grob und für dieNoth. Für Wollust und Bequemlichkeit zu arbeitenwürde nicht so sicher, für den Bauren im Hause unmög-lich, und auf andre Art für das allgemeine Beste mindernützlich seyn.

s) Ich habe in der lssissaire Generale llo volles irgend-wo gelesen, daß es die Mohren in dem innersten Afcicamit Nahmen gefordert halten.

b) Das Hänfene ist fast glänzender und schöner , und 2 2Faden von Hanf breiten sich so gut als 24 von Flachs.Welches um deswillen zu wissen nöthig, damit der Ge-setzgeber die Anzahl der Faden nicht übereins bestimme,und damit kostbare Veränderungen der Weberkämmeveranlasse. So befiehlt er bisweilen eine Verlängerungder Wagcuachsen, ohne an die engen Thüren, Berg-Holz- und Heidewege zu gedenken.

c) Dies hält mit der Wolle schwer, nnd das Stubensitzenist dem Landmaune so wenig vortheilbaft als gesund.Der Gebranch des Oels bey der Wolle macht auch dieHände der Wollenspinner zu verschiedenen Hausarbeitenunbequem.

<l) Wenn einige Jahre nach einander aller Handlohn undalle Zeit dabey verlohrcn gienge, so würde der Land«manu doch nicht leicht von einer Gewohnheit ab- undG 5 seiu