zweyter Abschnitt. ivi
H. 6.
Don Quellen und Flüsse».
Es giebt auch einige Salzquellen, worunter die zumRothenfelde u) das Wer? noch ziemlich belohnet. Vonnuiierallfchen Wassern weiß man nichts, obwohl vordemzu Dissen ein berühmter Gesundbrunnen gewesen ist. Un-ter den Flüssen nehmen sich die Hase und Hunte vor denübrigen aus. Erstere entspringt an dem nördlichen Endedes Dissener Berges, und fallt bcy Haselünne in die Ems.Letztere laust durch den Dümmersee in die Weser, undentsteht an der Nordseite des Kellenberges im KirchspielBuer. Beyde konnten befahren werden, erstere vonHaselünne!z) bis O.uakenbrück, und letztere aus der Weserbis Essen 5), wenn nur einige Brücken erhöhet, und ei-nige wenige Untiefen verbessert würden. Kleinere Flüsseals die Else, Dttte, Nette, Daike, Hesse!, We-MU/ Bcver und andre dienen nur zum fischen, und manhat fast alle Arten von guten Fischen tu), doch mehr inWeihern als in Flüssen. Der Dümmersee berührt un-ser Stift und ist auch sehr fischreich.
a) Ist von I. K. H. Ernst August II. 1724. zuerst mit ei-nem Werke belegt worden. Nach seinem Tode wolltemau es gern als ein reAale beym Stifte behalten; weilaber der Ort von I. K. H. angekauft, und das Werkauf eigne Kosten angelegt war, so wurde endlich ver-glichen , daß der Fünfzehnte jedesmal an die Bischof,liche Cammcr davon geliefert werden sollte. S. v 510.eis jure 8alin. lll. l6. n. c p>. 149. und mittelstech-fti vom z März 1769 die Einfuhr alles fremdenSalzes ausser dem Lünebnrgischen und Mnnsterischen ver-boten. Jetzt also gehört es dem Hanse Braunschweig-Üüne burg. Zu Laer halte eben gedachter Bischof, und zuG z Lin-