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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
94
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94 Natürliche Beschaffenheit,

Lande gsmacht haben. Dieser Sand tragt in unserm Stifteüberall die Merkmale der Anspühlung. Auf Bergen fin-det man hier keine Mohre, und wo sich dergleichen ander-wärts darauf finden, mögen sie eben wie die Seemuschelndahin gekommen seyn. Einige halten Schwefel, andregar keinen. Der Torf, welcher daraus auf verschiedeneWeise gemacht wird, kömmt den Einwohnern sehr zustatten.

n) Man findet auch in grauen Mohren, doch seltner,Fuhren oder Fichten. Au einigen Orten soll eine ArtTheer aus der Erde quillen. Fände diese Quelle eingraues Mohr, welches dieselbe cinsoge, so wurdedaraus ein schwarzes werden. Und vielleicht entstehensolche Quellen aus umgestürzten Wäldern. In demgrauen Mohr zeigen sich Heidegewächse in ihrer voll-ständigen Figur, oft anderthalb Fuß hoch aufrecht undals verschkmmt, Bey dem schwarzen Torf, der anden Räuden sitzt, und mehr geläutert ist, läßt sich bes-ser als bey Steinkohlen schmieden.

b) Das Mohr ist leicht, und aller Sand steigert durch.Es hebtsich nach, und das Regenwasscr, welches aufdem festen Sandboden stehen bleibt, tritt unter dieleichtere Kruste; gleich denn auch ein guter Sand-frey.r Torf leichter ist als das Wasser.

c) Luacicm hieß bey den Angelsachsen tremere, cnrilre-milcere. S. sie 1n5.ru ü. v und jetzt tc> (Inakseben das. S. sottnson. Larkb guak,e ist daheeErdbeben; Quaker rrembleur, und das WestphälifcheQuakler ein treguentanvum davon, andrer Wortenicht zu gedenken. Die Griechen, welche eine Nieder-sächsische Mundart hatten, sprachen durchgchcnbs

die Lateiner aber bald Eb.uaLi, bald EImn-clch bald E-üci, eben wie wir Käuchler sprechen, wo