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5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
65
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erster Abschnitt.

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Aloria: eiu5 astiAlmre, ^rTLi^unm stiLramLutuniest. 0 1 ?. c. 1;.

c) Man vergleiche obige Beschreibnng mit der vom Heer-bann, L. 11. da heißt es: terciu« ciies ouncckiitionoooenntium absumitur; vt tnrbw jilaauit aoustcluntnrmali etc.

§. Z6.

Von der Kricgeskunst im Gefolge.

Allem Ansehen nach ward im Gefolge der Krieg wieSine Kunst, oder wenn man es so ausdrücken mag, zunft-mäßig gelernet n), so daß ein jeder erst Waffenjunge beyeinem Meister werden mußte, ehe er Geselle oder Knape,oder selbst Meister werden konnte b>). Als Knaps erhielter zuerst mit gewissen Feyerbchketten Schild und Pfrie-men, und wenn er seine iehrjahre geendiget hatte, rei-sete er vermuthlich auf Ebentheuer oder auf das Krieges-Handwerk, und erhielt hiernächst die Meisterwürde c),so wie solches der später entstandene ritterliche Kriegesstandebenfals beachtet, und eben damit, daß ein ritterlicher Mei-ster nur Kindern von ritterlicher Art das Handwerk lehret?,alle übrige ausgeschlossen hat. Unter den Gefolgen selbstmuste aber doch bald einiger Unterschied eintreten. Wenneiner von Adel das Glück hatte zum Könige erwählt zuwerden, so mogke sich der Glanz dieser Würde leicht aussein Gefolge verbreiten, und des Königs Schalk sich umeinen Grad höher dünken, als des Schalks Knecht. Jedochdieses mag genug seyn von den Gefolgen dieser 'Art; esist vorerst genug, wenn man weiß, daß eg einen gedop-pelten Knegeöstand unter unsern Vorfahren gegeben habe,wovon der eine, a'S der Heerbann, das Landeigenthum,Möscrs Osnabr. Gesch. 1. Th. E und