Druckschrift 
5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
56
Einzelbild herunterladen
 

56 Aeltesie Verfassung,

a) in seinen cvntrncss beschuldigt dieChristliche Religion, daß sie diese Absicht zu sehr ver-lasse. Allein Christus ist auch der einzige von allen Re-ligiousstiftern der kein Reich von dieser Welt hat errich-ten wollen.

b) Gwtcrmn negus combere piarietilms clec>8, neguoin vllam Iiunruni oris ssecicnn nssimilare exnirnstine ooelostinnr arbirrarrtur. Dncos et nemnraponleer.int, cioorumguo uominibus appellant lecre-ruin illnc! guncl 5e>Ia reverentia vicient. w c. (?. 9.

c) Die Cathedrale beherrscht immer die übrigen Pfarrkir-chen , und nothwendig mnstcn verschiedene Nationen sichzu einem Sprengel vereinigen, so bald sie sich zu emecirgendwo feststehenden Gottheit hallen wollten. VbireAnator llinnimn Daus, ibi cwtera lirbjeckn et 9a-rentia. w ^ e (?. Z9. Der Tempel im Stamm Juvaversicherte diesem die Herrschaft, und ihn bauete der ersteruhige Monarch ans diesem Stamm. Bey einigen Na-tionen waren ein Haupt - Gott, und viele kleine Götterum ihn. Letztere stelleten vermuthlich die kleinern Immmgen vor, welche sich dem Haupt Gott unterworfenhatten. Die Cathedralen wurden so gar eine Zeitlangbloß Heiligen vom ersten Range geweiht, und den dar-unter stehenden Kirchen nur Heilige vom zweyten Rangerlaubt.

st) Das Bild der Isis bey den Sueven saß auf einemRennschlff, und w^Li-r. (?. 9. schließt daraus ast-vocstmn esse reliAinnenr. Es könnte dieses aber aucheben so früh, und zumal bey einem ziehenden Volke,eine reisige Gottheit anzeigen. Die Bundeslade beyden Juden war bewegliäi, und wurde zuerst von einemKönige auf eine bestandige Stelle gebracht. Genug,daß eine allgemeine Natioualgottheit nicht Erd- und Na-gelfest seyn konnte, ohne einer Provinz vor der anderneinen Vorzug zu geben.

H. zt.