Druckschrift 
5 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 1
Entstehung
Seite
51
Einzelbild herunterladen
 

erster Abschnitt.

5i

der Versammlung ein Stillschweigen!)) aufzulegen, undman würde ihm dieses nicht überlasten haben, wenn manhätte ein Himmelszeichen dazu gebrauchen können. DerPriester war nothwendig Edel c). Denn wenn er zu ei-ner Mannie oder zu einer gemeinen Versammlung gehörethätte: so würde sich eine andre von ihm nichts huben vor-schreiben lasten. Man muß ihn deswegen als einen unab-hängigen geheiligten Nationalbcamten anjehn, der zwi-schen den Innungen gestanden, ohne zu einer einzigeninsbesondre zu gehören ci). Ihr Kirchenbann war er-schrecklich e).

8i l)i! prvbiibuerunt, nulla cle eaäem re m enncleinstiemconlultati», ? ^ c. <? 1 , Mali weist, das; durcheben dieses Kunststück der Nach zu N- m sich gegen dieMacht der Menge erhielt. Ein Zeichen kennte abernur vorher übel gedeutet werden. Wenn das Volkeinmal semcn Schluß gefaßt, würde es z» spät undauch zu viel gewesen seyn, einen förmlichen Schluß ver--nichkigen zu dürfen. Die Stimme des Volks waralsdenn die Stimme Gottes, und dagegen muste derPriester schweigen. Dergleichen Zeickendeuknngen feh-len uns jetzt oft. Wenn bey den Römern ein Generalsich zurück ziehen, oder nicht zur Schlacht ausrückenwollte: so war ein gesehener Bienenschwarm , oder einNeumond, Ursache genug. Und die Armee glaubte des-wegen nicht, daß der Feind zu stark, oder em andrerMangel vorhanden wäre. In Ermanglung solcher Zei-chen muß jetzt oft ein General die wahre Ursache bloßgeben, wenn ihn ei» Vorwand der mangelnden Sub-sistenz nicht rettet.

b) Lileiitium per sticerstotes. t? li.

c) Von den Galliern sagt c » c 5. ste L. t? VI dieses aus-drücklich, und es folgt von selbst. Als Wehr hätte

DA er