Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
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282
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Aus meiner Reise nach Italien ist ohne mein Verschuldendiesesma! Nichts geworden. Ljungberg liegt noch jetzt inBuchen krank. Ob ick gleich wie närrisch gewesen bin, so weißich doch jetzt, wie es Einem ist, wenn man Hoffnung bat es zuwerden. In einen solchen Zustand wurde ich durch die Nach-richt versetzt, daß es mir der Reise Nichts sei. Ich bin dadurchin einen Schaden von Zvl) Thalern versetzt worden. Kann ichindessen Gesellschaft bekommen, so reise ich künftige Michaelis.Guiiger Gott! Wenn Sie mitreisen könnten; versuchen Siees. Binden Sie sich in diesem Jahre noch nicht. O! liebsterSömmerring, spannen Sie alle Kräfte an, verkaufen Sie IhrCabinet, oder nehmen Sie das Geld auf. Es verinteressirt sichtausendfach. Man mag so alt, so gelehrt, so weise und ge-schmackvoll sein, als man will, eine Reise in jenes göttlicheLand gibt immer noch dem Geist ein neues Gepräge, das ihnempfiehlt. Wer Italien sehen kann und sieht's nicht, dem ist'sSünde.

Hofrath Frank geht nun doch nach Pavia. Er ist es hierschon müde, er muß doch ein etwas unruhiger Mann sein.Ich glaube, Scarpa und Volta haben ibn aufgemuntert.

Unser guter Stallmeister Ayrer liegt auf dem Tode, dochist noch Hoffnung. Der König hat zu dem Accouchirhospital2ll,gl)lZ Nthl. hergegeben. Dieterich hat nun auch das Bütt-nersche Haus gekaust, und bekomme ich Gottlob wieder einGärtchc».

Bürger bar hier dielen Beifall.

Dietcrichs Taschenkaleuder hat einen solchen Abgang ge-habt , daß er ihn noch einmal ganz neu aufgelegt hat. Ichhabe ihn etwas vermehrt.

Blumenbach hat einem Salamander ein Auge ausgestochen,