Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
265
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Es ist doch sonderbor, daß man noch Nichts von Hör-schels großem Teleskop hört. Ich furchte fast, es ist Etwasvorgefallen, das nicht taugt. Sollten Ew. Wohlgebor, einigeNachrtcht haben, so würden mich Dieselben sehr damit verbinden.

Göllingen, den 2t. Juni t7S0,

(Endlich bin ich nach einem achtmonatlichen Leiden im Standezu sagen, daß ich auf der Besserung bin, es mag nun dieseseine wirkliche Genesung oder bloß eine kleine Jntcrimsbesse-rung sein, die ich der Jahreszeit zu danken habe. Genug ichfühle, daß meine Kräfte zunehmen, und erkenne dieses großeGeschenk des Himmels mit Dank. Entziehen kann er es mirfreilich wieder, aber wer wird so mit dem Himmel rechnen?

Zu der Vollendung Ihres großen und mühsamen Werkswünsche ich Ihnen und der gelehrten Welt Glück. Sie habensich gewiß dadurch ein Denkmal gestiftet, das unvergänglichersein wird, als der Himmelskörper, womit es sich beschäftigt.Dieses ist keine Dedicationsphrase, was ich da sage, denn eswird künftig zur Regel dienen, die Veränderlichkeit jenes Ge-stirns zu beurtheiien. Ich wünsche nur, daß es Ihnen für dieZeit eben so vorcheilhaft sein möge, als es Ihrem Namen fürdie Ewigkeit sein wird. Mit der Mayerschen Mondscharle kön-nen Ew. Wohlgebor, nach Belieben schalten und walten. DemAbsatz des Mayerschen Werks, der ohnehin unbeträchtlich ist,kann es deswegen nicht schaden, weil der Verleger die Charteapart für eine Kleinigkeit verkaust.

Von Hrn. Hofr. Kästner habe ich nichts weiter erhalte»,

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